Königsberger-Ludwig: Förderungen müssen allen Menschen im ländlichen Bereich zur Verfügung gestellt werden

Königsberger-Ludwig gegen Flächenförderung in der Landwirtschaft

Wien (SK) - "Ich bin froh darüber, dass das Landwirtschaftsbudget aufgestockt wurde. Wir haben heuer 35 Millionen, nächstes Jahr wird es 28 Millionen mehr geben. Das bewerte ich positiv", SPÖ-Nationalratsabgeordnete Ulrike Königsberger-Ludwig am Freitag im Nationalrat. Negativ bewertete Königsberger-Ludwig jedoch die ungerechte Verteilung. ****

"Ich bin froh, dass die von der EU zur Verfügung gestellten Mitteln auch abgeholt werden. Wir müssen aber für mehr Verteilungsgerechtigkeit in der Landwirtschaft sorgen", erklärt die SPÖ-Nationalratsabgeordnete. Königsberger-Ludwig fordert eine Abkehr von der Flächenförderung hin zu mehr Förderung der Arbeitskraft. "Wir müssen darauf achten, dass die klein strukturierten Betriebe in Österreich erhalten bleiben, damit die so wichtige Landschaftspflege gewährleistet bleibt", fordert Königsberger-Ludwig. Sie kritisierte, dass es Einsparungen in der Biobauern- und Bergbauförderungen gibt und dass unter ländlicher Entwicklung immer nur bäuerliche Betriebe gemeint sind, der ländliche Raum sei aber mehr als nur bäuerliche Betriebe. Über die angespannte Situation der Milchbauern meinte die SPÖ-Nationalratsabgeordnete, es genüge nicht, dass den Milchbauern einen Cent mehr pro Liter Milch versprochen wird. "Wir müssen eine gemeinsame europäische Lösung finden, die die Mengenproblematik in den Griff bekommt, damit die Bäuerinnen und Bauern auch wirklich von ihren Produkt leben können. Wir sind auch gerne bereit, dabei mit zu arbeiten, denn es geht dabei um die Existenz der Bäuerinnen und Bauern. Es gibt dazu auch genug Vorschläge von der SPÖ", erklärt Königsberger-Ludwig. Abschließend rief sie zur Solidarität für die ArbeitnehmerInnen auf, die zurzeit von Kurzarbeit betroffen sind und um ihren Arbeitsplatz bangen müssen, denn auch hier gehe es um die Absicherung der Existenz der AbeitnehmerInnen. (Schluss) mw

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