2010 ist ein Heiliges Jahr in Santiago de Compostela

Hunderttausende Pilger werden zum "Ano Jacobeo" erwartet - Ein Höhepunkt ist die Europäische Jugendwallfahrt von 5. bis 8. August

Madrid, 29.05.2009 (KAP) Santiago de Compostela begeht nächstes Jahr zum 119. Mal ein "Ano Jacobeo", zu dem Hunderttausende Pilger aus aller Welt erwartet werden. Dieses spezielle Heilige Jahr wird immer dann gefeiert, wenn das Fest des Apostels Jakobus, dessen Grab in Santiago verehrt wird, auf einen Sonntag fällt. Am 25. Juli 2010 wird es nach 14 Jahren wieder so weit sein.

Allein zur großen Europäischen Jugendwallfahrt nach Santiago von 5. bis 8. August 2010 werden mehr als 30.000 junge Pilger erwartet, wie Erzbischof Julian Barrio y Barrio bei einer Pressekonferenz zum "Ano Jacobeo" berichtete.

Tausende Jugendliche werden nach den Worten des Erzbischofs vor dem eigentlichen Fest in Santiago das letzte Drittel des spanischen Jakobsweges zu Fuß zurücklegen und dabei das Weltjugendtagskreuz tragen. Zur gültigen Fuß-Wallfahrt gehört, dass mindestens 110 Kilometer zurückgelegt werden.

Die zentrale Themen der Europäischen Jugendwallfahrt zum Grab des Apostels Jakob lauten "Gemeinsame Hoffnung, Solidarität und christliches Engagement aus dem Glauben". Die Wallfahrt soll jungen Christen besonders die christlichen Wurzeln Europas bewusst werden lassen, um zum Aufbau eines neuen "Europas der Hoffnung" beizutragen.

Die Jugendwallfahrt 2010 wird von der Erzdiözese Santiago de Compostela und der Spanischen Bischofskonferenz gemeinsam durchgeführt. Unterstützt werden sie dabei der autonomen Region Galicien.

Offiziell eröffnet wird das Europäische Jugendtreffen am 5. August mit einer Begrüßungsfeier. Kardinäle und Bischöfe aus verschiedenen europäischen Ländern werden die Jugendgruppen aus ihren Diözesen begleiten. Wie bei den Weltjugendtagen stehen auch in Santiago de Compostela Katechesen, Gebetsveranstaltungen, Diskussionsrunden auf dem Programm.

Bereits im Juli 2010 werden 19 französische Bischöfe aus Anlass des "Ano Jacobeo" mit ihren Gläubigen den französischen Teil des Jakobsweges gehen, teilte Barrio y Barrio mit.

(forts. mgl.)
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