FPÖ-Jannach: Kürzungen der Investitionsförderungen - Wortbruch gegenüber den investitionsbereiten Landwirten

Wien (OTS) - "Die Förderung von Investitionen zur Modernisierung landwirtschaftlicher Betriebe verfolgt ursprünglich die Ziele hinsichtlich Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Umwelt und Ressourceneffizienz, Lebensmittelsicherheit, Umwelt, Hygiene und Qualität sowie Arbeitsplätzen, Arbeitsbedingungen und Tierschutz. Hierbei handelt es sich um eine für die österreichische Landwirtschaft absolut notwendige Maßnahme, um der Krise entgegenzuwirken", so FPÖ-Agrarsprecher NAbg. Harald Jannach.

"Bis jetzt lagen die Fördersätze im Bereich zwischen 30 und 35% in den verschiedensten Investitionsgegenständen. Doch im Mai 2009 sind diese Fördersätze dramatisch gekürzt worden, was bis zu einem Stopp der Antragsentgegennahme führen soll. Auch bereits beantragte Investitonsförderungen sind von der Kürzung betroffen!", kritisiert Jannach.

"Diese Vorgehensweise ist ein Wortbruch gegenüber den Bauern und ein erneuter Schritt in Richtung Schließung weiterer Bauernhöfe. Das ist in dieser Form absolut nicht vertretbar", so Jannach weiter. Außerdem handle es sich hierbei um eine alleinige Entscheidung des Landwirtschaftsministers, welche, wie immer, hinter dem Rücken der österreichischen Bauern gefallen sei, bringt es Jannach auf den Punkt.

"Als ob die drastische Kürzung der Investitionsförderungen noch nicht genug wären, hat man auch plötzlich die Möglichkeit zur Aufnahme der AIK-Kredite (Agrarinvestitionskredite) gestoppt und Eigenleistungen von Landwirten, wie Handarbeit und eigenes Bauholz aus der Anrechnung für Förderungen gänzlich herausgenommen", deckt Jannach weiter auf. "Die FPÖ fordert die Einhaltung gegebener Versprechen gegenüber den Landwirten durch den Landwirtschaftsminister. Denn die Bauern haben ein Recht auf Aufklärung und Information, sowie auf die Einhaltung der versprochenen Investitionsförderungen von 2007 bis einschließlich 2013", so der freiheitliche Landwirtschaftssprecher abschließend.

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