Köstinger für Allianz der Berggebiete auf EU-Ebene

Gemeinsam mit Südtirol und Bayern für starke Berggebiete-Politik

Wien (OTS) - "Als junge Generation sind wir davon überzeugt, dass es unser Recht ist, unsere Zukunft selber mitzubestimmen", erklärte heute die Bauernbund-Spitzenkandidatin für die EU-Wahl, Elisabeth Köstinger. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den jungen EU-Kandidaten der Südtiroler Volkspartei und der CSU präsentierte die ÖVP-Nachwuchskandidatin ihre Anliegen für die Wahlen zum Europäischen Parlament. Herbert Dorfmann, Spitzenkandidat der Südtiroler Volkspartei, Elisabeth Köstinger, Kandidatin der ÖVP und Bundesobfrau der Österreichischen Jungbauernschaft, sowie Thomas Dopfer, Kandidat der CSU und stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union Bayern, sind sich dabei einig: "Gerade Jugendliche sollten sich dabei bewusst werden, welche immensen Möglichkeiten die Europäische Union in den vergangenen Jahrzehnten eröffnet hat und welche herausragenden Chancen noch in der Zukunft bestehen."

Die drei Jugendkandidaten möchten aber nicht nur von einem Europa der offenen Grenzen reden, sondern Europa über die Grenzen hinweg auch leben. "Gemeinsam wollen wir uns daher auch für die Erhaltung der Berggebiete als lebenswertem und lebendigem Raum und für die Absicherung der Milchbauern einsetzen", erklärt Köstinger. Der Kampf um die Milchwirtschaft ist gleichzeitig ein Kampf für die Sicherung der flächendeckenden Bewirtschaftung und die Aufrechterhaltung der Almwirtschaft. "Wir wollen eine selbstbewusste Allianz der Berggebiete schmieden und von der EU eine starke Berggebietspolitik einfordern", so die österreichische Europakandidatin. "Die schwierigen Arbeitsbedingungen in den Berggebieten müssen dabei besonders berücksichtigt werden, wobei die Landschaftspflege auch dem Tourismus zugutekommt", so Köstinger. Der österreichische Tourismus konnte im Jahr 2008 mit über 126 Mio. Nächtigungen einen Rekordwert verzeichnen.

"Auch nach 2013 müssen für die bäuerlichen Familienbetriebe politisch stabile Rahmenbedingungen und Planungssicherheit gewährleistet werden. Nur durch Zahlungen aus dem EU-Budget für die Landwirtschaft und durch die Unterstützung von Projekten in unseren Dörfern und Gemeinden mit Geldern aus der Europäischen Union kann der ländliche Raum - speziell das sensible Berggebiet - als blühender Lebens- und Wirtschaftsraum für die Zukunft abgesichert werden. Nur in einem intensiven Meinungsaustausch und mit einer guten Vernetzung auf europäischer Ebene gelingt es, die Interessen in Brüssel auf den Tisch zu bringen. Und wir jungen Kandidaten werden auch in Brüssel gemeinsam kämpfen", betont Köstinger. (Schluss)

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