Köfer verlangt Förderungen für Milchbauern

Schlechterstellung gegenüber Rübenbauern muss ein Ende haben

Wien (SK) - "Die Schlechterstellung der Milchbauern gegenüber den Rübenbauern muss ein Ende haben." Diese Forderung stellte heute, Freitag, der Oberkärntner SPÖ-Nationalratsabgeordnete Gerhard Köfer bei der Parlamentssitzung. Es könne nicht sein, so Köfer weiter, "dass zwar der ungesunde Zucker hoch subventioniert wird, die gesunde Milch aber nicht". ****

Köfer wies in seiner Rede weiters auf die Ungleichbehandlung von Milchbauern und Rübenbauern hin. Während an Rübenbauern wegen des Preisverfalls bei Zucker großzügige Direktzahlungen in Millionenhöhe ausgeschüttet würden, könnten Milchbauern von solchen Förderungen derzeit nur träumen. Er, Köfer, fände es daher gerecht, wenn ein Teil der heuer im Budget für die Sanierung und Umstrukturierung der Rübenfabriken vorgesehenen 25 Millionen Euro an die heimischen Milchbauern abgetreten würde.

Es gehe, so Köfer weiter, um eine endlich gerechte Verteilung der Gelder in der Landwirtschaft. "Es kann nicht sein, dass rund 10 Prozent der LandwirtInnen 90 Prozent der Fördergelder kassieren." In seiner Rede strich Köfer zudem die Bedeutung der Molkereistandorte in den Regionen hervor und ersuchte Landwirtschaftsminister Berlakovich, darauf einzuwirken, dass es zu keiner Zentralisierung der Milchverarbeitung kommt. Köfer machte hier abschließend klar, dass die dezentralen Standorte der Molkereien auch gute Arbeitsplätze in den Regionen sichern. (Schluss) ak/mb

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