SP-Bacher-Lagler: Klubobmann Tschirf ist ein "arbeitsmarktpolitischer Geisterfahrer"

Wiener Maßnahmen für den Arbeitsmarkt greifen!

Wien (SPW-K) - "Es freut uns, dass sich Klubobmann Tschirf auch endlich einmal mit dem Wiener Arbeitsmarkt beschäftigt. Allerdings dürfte er sich in die
Materie noch nicht ausreichend eingearbeitet und dementsprechend keine Ahnung haben", konterte SP-Gemeinderat Norbert Bacher-Lagler die heutige diesbezügliche Kritik des VP-Klubobmanns. Bacher-Lagler:
"Gerade in der Bewältigung des Wirtschaftsabschwungs hat Wien vorbildlich reagiert." So wurde ein 900 Millionen Euro Konjunkturpaket verabschiedet, das vor allem dem Wiener Arbeitsmarkt zugute kommt. "Der Schutzschirm, den Vizebürgermeisterin Mag. Renate Brauner damit vor die Wiener Arbeitsplätze gespannt hat, hält.
Das unterstreichen auch die Arbeitsmarktdaten", so Bacher-Lagler. Im Gegensatz zum von Tschirf genannten "Musterbundesland" Oberösterreich habe sich der Zuwachs der Arbeitslosigkeit in Wien trotz der globalen Wirtschaftskrise in Grenzen gehalten. "Wir haben rechtzeitig gegengesteuert", erklärt Bacher-Lagler, "der Versuch von Matthias Tschirf, die einzelnen Bundesländer gegeneinander auszuspielen, funktioniert einfach nicht!"

Die Stadt Wien hat gemeinsam mit dem AMS ein Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpaket in der Höhe von 33 Millionen Euro für zusätzliche Maßnahmen am Wiener Arbeitsmarkt geschnürt. Norbert Bacher-Lagler dazu: "Dabei konzentrieren wir uns vor allem auf die Hilfe für WienerInnen, die entweder gekündigt wurden oder von einer Kündigung gefährdet sind. Wir unterstützen die Menschen dabei, mit Qualifizierung wieder eine Beschäftigung zu erlangen. Weiters haben wir umfangreiche Förderungen für Unternehmen - wie z.B. die Bildungskarenz plus - die dazu beitragen, dass WienerInnen nicht gekündigt werden, sondern stattdessen Weiterbildung in Anspruch nehmen können. Außerdem sorgen wir gemeinsam mit dem AMS dafür, dass alle jungen Menschen auch in der Krise eine gute Ausbildung absolvieren können", betonte der Mandatar.

Darüber hinaus verfüge Wien mit dem Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff), so Bacher-Lagler, über eine österreichweit einzigartige Einrichtung, welche die WienerInnen bei ihrer beruflichen Entwicklung unterstütze. "Mit dem umfangreichen Informations-, Beratungs- und Förderungsangebot des waff können die Wiener ArbeitnehmerInnen auch in der Krise über Weiterbildung aktiv dazu beitragen, die eigenen Arbeitsplätze abzusichern", so der Gemeinderat. "Wien wird auch weiterhin alles tun, um die negativen Folgen des Wirtschaftsabschwungs für den Wiener Arbeitsmarkt auf die ArbeitnehmerInnen abzuwehren. Die ÖVP ist gern dazu eingeladen, konstruktiv daran mitzuarbeiten", schloss Bacher-Lagler. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10003