Karas für Europa: Österreich braucht ein Europa-Team und kein A-Team

Voggenhuber empfiehlt Vorzugsstimme zur Stärkung Europas

Wien (OTS) - Zu einem 'Plädoyer für Europa' lud das Dr.-Karl-Kummer Institut heute drei anerkannte und profilierte Europapolitiker in den Presseclub Concordia Wien. ÖVP-Europaklubobmann Mag. Othmar Karas, SPÖ-Europaparlamentarier Dr. Herbert Bösch und der Grüne Europapolitiker Johannes Voggenhuber diskutierten unter Moderation von Dr. Rudolf Nagiller. "Die Diskussion in diesem Europawahlkampf ist von Verdumpfung und Nationalismus geprägt. Zur Wahl steht aber ein starkes Europäisches Parlament, gebraucht wird ein starkes Europa - gerade in der Krise. Mit meiner Arbeit will ich dafür sorgen", sagte Othmar Karas. Johannes Voggenhuber ergänzte: "Österreich braucht ein Europa-Team und kein A-Team. Dieses Europa-Team sitzt heute hier. Am 7. Juni hat jeder Österreicher zwei Stimmen: Eine Stimme für Europa und eine Vorzugsstimme für jenen Politiker, der für eine Europäisierung der politischen Diskussion in seiner Partei steht. Und für mich sind das Othmar Karas in der ÖVP und Herbert Bösch in der SPÖ!"

Der Vorsitzende des einflussreichen Haushaltskontrollausschusses des Europäischen Parlaments, Dr. Herbert Bösch, meinte: "In Europa kann man sich nur durch harte Arbeit und Kompetenz einen Namen machen. Mit unserer Kompetenz, Erfahrung und dem Respekt vor der Meinung des anderen haben wir mehr Einfluss erworben als der Größe unseres Landes entspricht. Unsere Aufgabe ist es, in Brüssel Mehrheit zu schaffen. Das ist das tägliche Geschäft - und das verträgt sich zwar nicht mit großen Überschriften, sehr wohl aber mit großen Erfolgen. Wir drei haben in den letzten Jahren viel weitergebracht und werden das auch weiter tun."

ÖVP-Europaklubobmann Othmar Karas kritisierte erneut scharf den Politikstil von FPÖ und BZÖ: "Der zunehmende Nationalismus gefährdet das europäische Projekt und erhöht die sozialen Spannungen. Wenn zwischen den Europawahlen das Thema Europa und die Europaparlamentarier verräumt werden, dann braucht sich niemand wundern, wenn auch in den Wahlkämpfen Europa als positive Aufgabe keine Rolle spielt. Jetzt müssen wir uns mit einer Verdumpfung auseinander setzen, die niemandem nützt, nicht den Bürgern, nicht dem Land und schon gar nicht Europa."

Johannes Voggenhuber sagte auf die Frage nach dem richtigen Lösungsansatz: "Die Antwort ist eine Stärkung des Europaparlaments. Ein starkes Europaparlament garantiert eine starke Bürgerbeteiligung an diesem Projekt Europa. Es stärkt die Demokratie und das Wissen darüber, was in Europa geschieht. Wenn man Europa positiv verändern will, dann muss man das Europaparlament stärken. Und das geht nur mit einer Stimme für eine Politik, die sich für eine offene und aktive Hinwendung zu Europa einsetzt."

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