Neuerscheinung: "Hinter den Mauern des Vergessens"

Die Zukunft des Erinnerns, lokale Gedenkprojekte und die Rolle der PolitikerInnen

Wien (OTS) - Wie mit dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus umgegangen werden soll, wird derzeit kontroversiell diskutiert. Welche österreichischen Gedenk- und Erinnerungsprojekte im letzten Jahr realisiert wurden, zeigt die aktuelle, 250 Seiten umfassende Ausgabe der Zeitschrift "Spurensuche", herausgegeben vom Leiter des Österreichischen Volkshochschularchivs, Christian H. Stifter.

Projekt der VHS Hietzing als Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für die aktuelle Ausgabe der "Spurensuche" ist das Projekt "Farben der Deportation" der Volkshochschule Hietzing aus dem Jahr 2008. Darin wurde den Spuren der einstigen jüdischen BewohnerInnen im Wiener Gemeindebezirk Hietzing, ihrer Vertreibung und ihrer Ermordung in den Konzentrationslagern nachgegangen. Da die Spurensuche nach den Hietzinger NS-Opfern weit über die Grenzen Österreichs hinaus führte, finden sich auch Beiträge zu aktuellen Gedenk- und Erinnerungsprojekten an den einstigen Orten der Vernichtung.

Wichtige Rolle der PolitikerInnen

Trotz vieler Gedenkprojekte werden auch heute immer wieder neue Mauern des Vergessens errichtet. Eine besondere Rolle im Bereich des Erinnerns an die Verbrechen des Nationalsozialismus kommt der Politik zu. Wie es um die Einstellung österreichischer Politiker und Politikerinnen im Hinblick auf Erinnerungs- und Gedenkkultur bestellt ist, wird hier erstmals empirisch auf Basis einer repräsentativen Umfrage analysiert.

Bestellung der "Spurensuche"

Aktuelle Ausgabe Spurensuche, 18. Jahrgang, Heft 1-4: "Hinter den Mauern des Vergessens. Erinnerungskulturen und Gedenkprojekte in Österreich"; 252 Seiten, illustriert, Preis: 15,50 Euro (exklusive Versandkosten); Bestellungen unter: office@vhs-archiv.at oder Tel.:
+43-1-25 91 862 bzw. Fax: +43-1-25 91 862-15. Nähere Informationen auch unter www.vhs.or.at. (Schluss) vhs

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