Jenewein: Zensurskandal bei ORF-Wien! Politische Einflußnahme auf den ORF muß endlich ein Ende haben!

ORF-Wien muß offebar bei SPÖ und Grünen nachfragen, ob ein Beitrag gesendet werden darf - Rückkehr zur Meinungspluralität muß bei künftiger ORF-Führung oberste Prämisse sein!

Wien, 29-05-2009 (fpd) - Einmal mehr macht sich der ORF - in
diesem Fall die Wien-heute Redaktion - zum Handlanger der Regierungsparteien und der kleinen Oppositionsparteien. Obwohl bei der gestrigen Pressekonferenz von LAbg. David Lasar und Landesparteisekretär Hans-Jörg Jenewein ein Team des ORF-Wien mit entsprechendem Technik-Equipment rund 35 Minuten anwesend war, wurde in der Informationssendung "Wien-heute" davon keine einzige Sekunde gesendet. Offenbar deshalb, weil die Aussagen von LAbg. David Lasar, selbst Mitglied der israelitischen Kultusgemeinde, nicht zu der auch sonst äußerst tendenziösen Berichterstattung des ORF-Wien gepasst hätten, so heute FPÖ-Landesparteisekretär Hans-Jörg Jenewein.

Besonders pikant sei diese Politzensur durch den ORF-Wien vor allem deswegen, da im Zuge der gestrigen Wien-heute Berichterstattung, Vizekanzler Pröll seine üblichen parteipolitisch-motivierten Attacken auf den 3. Nationalratspräsidenten Martin Graf reiten durfte, die Stellungnahme der Wiener FPÖ zu dieser laufenden Politdebatte jedoch einfach unter den Tisch gekehrt wurde. Diese Form von Politjournalismus gibt es sonst eigentlich nur noch beim "Rundfunk- und Fernsehkomitee der Demokratischen Volksrepublik Korea" und dem Staatsfernsehen der Republik Kuba, so Jenewein.

Abgesehen davon, dass der ORF wieder einmal ein Lehrbeispiel für das Gegenteil von Meinungspluralität lieferte, stellt sich angesichts des Finanzdesasters am Küniglberg auch die Frage, ob es ökonomisch vertretbar ist, ein Kamerateam zu einer Pressekonferenz zu entsenden, von der dann jedoch keine einzige Sekunde ausgestrahlt wird. Offensichtlich ist diese Totalzensur bereits ein Vorbote dafür, wie Häupl und die SPÖ die Wiener Freiheitlichen aus der öffentlichen Wahrnehmung künftig zensieren wollen. Dieser Angelegenheit -Einseitigkeit in der Berichterstattung und wirtschaftliche Verschwendung - wird jedenfalls noch auf den Grund zu gehen sein, so Jenewein abschließend. (Schluß)

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