FPÖ-Stefan: E-Voting bei ÖH-Wahl durchgefallen

Bei der ÖH-Wahl erteilt die Wählerschaft dem E-Voting eine Abfuhr

Wien (OTS) - "Es zeugt von dem gesunden Menschenverstand der österreichischen Hochschüler, die Möglichkeit des E-Votings bei der ÖH-Wahl kaum genutzt zu haben", kommentiert der freiheitliche Verfassungssprecher NAbg. Mag. Harald Stefan das Ergebnis der ÖH-Wahl, bei der das erste Mal die Möglichkeit bestand, elektronisch abzustimmen.

Schon im Vorhinein warnte Stefan vor der Unsicherheit der elektronischen Stimmabgabe und vor der Gefährdung des persönlichen, geheimen und freien Wahlrechts, die durch die vielen Möglichkeiten des Missbrauchs der Daten und der Sorglosigkeit im Umgang mit ihnen entsteht. Wie wenig sorgsam, bei der Vorbereitung der Wahl im elektronischen Bereich verfahren worden sei, lasse sich schon durch die gravierenden Mängel bei den elektronischen Stimmzetteln erkennen, bei denen unvollständige und falsche Listenbezeichnungen verwendet wurden, so der freiheitliche Verfassungssprecher. "Und das trotzdem die Sicherheit des Systems immer wieder beteuert wurde, was auch durch einige Hackerangriffe ad absurdum geführt wurde."

"Diese Besorgnis teilte offensichtlich auch die Wählerschaft, die durch die geringe Nutzung der Möglichkeit zum E-Voting dem elektronischen Wahlverfahren eine klare Absage erteilte. An sieben Universitäten wurde auf diese Weise sogar keine einzige Stimme abgegeben. Dieser blamable, aber kostenreiche und aufwendige Misserfolg bringt Minister Hahn und die Befürworter des E-Votings hoffentlich dazu, endlich über die Risken der elektronischen Wahl nachzudenken, und von einer Fortsetzung dieses Experiments abzusehen," hofft Stefan abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0011