Maier: Konsumentenschutz für junge Menschen

Zahlreiche Angebote für junge Menschen von Konsumentenschutzministerium und Arbeiterkammern

Wien (SK) - "Die Probleme von jungen KonsumentInnen werden von der Bundesregierung sehr ernst genommen. Vor allem in den letzten zwei Jahren wurden sehr viele junge Menschen Opfer der Internetabzocke. Konsumentenschutzminister Rudolf Hundstorfer setzte zahlreiche Initiativen, damit junge Menschen schon früh über den zweckmäßigen Umgang mit Geld, Konsum und Internet sensibilisiert werden", stellte SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier zur Kritik des FPÖ-Abgeordneten Höbart klar. Für den Bereich Telekommunikation und Internet, die sich für Jugendliche oft als Kostenfalle entpuppen, wurden vom Konsumentenschutzministerium Infofolder aufgelegt und Plattformen wie www.saferinternet.at oder www.handywissen.at eingerichtet, die viel Wissenswertes zum Thema bieten. Auf gesetzlicher Ebene plane die Regierung die Novellierung des Privatkonkurses, so Maier. ****

Maier wies darauf hin, dass auch die österreichischen Arbeiterkammern auf ihren Websites zahlreiche Informationen zum Schutz vor Internet-Abzocke und den diversen Kostenfallen bieten. Weiters habe Konsumentenschutzminister Hundstorfer zur Verbesserung der Verbraucherbildung an Schulen Materialen für die Schulen mit dem Schwerpunkt "finanzielle Allgemeinbildung" erstellen lassen. Die Auslieferung dieser Materialien stehen kurz bevor. In gesetzlicher Hinsicht ist eine Novellierung des Privatkonkurses geplant, damit auch finanzschwache Personen die erforderliche Mindestquote von 10 Prozent der Forderungen im Abschöpfungsverfahren erbringen können, so Maier.

Schuldnerberatungen wirken der Jugendarmut und Jugendverschuldung durch präventive Angebote, wie etwa mit dem Finanzführerschein (Tirol/Oberösterreich) oder "The Cash"-DVD, die für die Überschuldungsprävention in der Jugendarbeit hergestellt wurde, entgegen. Festhalten möchte Maier aber auch, dass bei den Schuldnerberatungen nur 0,5 Prozent Personen unter 18 Jahren in Beratung sind. "Klarerweise wird versucht, den Konsumentenschutz für Jugendliche ständig weiterzuentwickeln, um zu verhindern, dass Jugendliche in die Armuts- und Schuldenfalle rutschen", erklärte Maier abschließend. (Schluss) df/mp

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