VP-Leeb ad Brauner: "Stillstand, nicht Stabilität"

Konjunkturbelebung sieht anders aus als Brauners Zahlenwerk

Wien (OTS) - "Stillstand, nicht Stabilität. So lässt sich der heute von Finanzstadträtin Brauner präsentierte Rechnungsabschluss 2008 am besten zusammenfassen. Die SPÖ hat sich längst davon verabschiedet, diese Stadt innovativ zu gestalten, sondern verwaltet nur mehr den Status quo. Kreativ sind Häupl, Brauner und Co. nur beim Erhöhen von Gebühren und beim sich selbst Beweihräuchern." Das sagt VP-Stadträtin Isabella Leeb zu den heutigen Aussagen Brauners.

"Wien lässt sich die teure Verwaltung auch genügend kosten. Erst vergangenes Wochenende konnten wir uns bei einer Leistungsschau am Rathausplatz von unserer angeblich "perfekt funktionierenden" Stadt überzeugen. Für schlappe 800.000 Euro beweihräucherten sich dort die Wiener Stadtwerke selbst. Mit diesem Geld hätte die Erhöhung der Tarife bei den Wiener Linien noch einige Zeit hinausgezögert werden können oder es hätte ein wichtiger Impuls auf dem Arbeitsmarkt gesetzt werden können. Und stolz darauf zu sein, dass bereits ein Viertel des Budgets für Soziales ausgegeben wird, ist auch eine Leistung. Vor allem dann, wenn man sich ansieht, wie die SPÖ die Menschen in dieser Stadt in die Armut treibt", so Leeb weiter. Sie bemängelt, dass es Wien nicht einmal in Zeiten der Hochkonjunktur geschafft hat, vom beschämenden letzten Platz weg zu kommen. "Wien hat bundesweit und konstant seit Jahren die meisten Arbeitslosen. Und jeder, der es wagt, diese traurigen Tatsachen anzusprechen, wird von der SPÖ als Schlechtredner oder Miesmacher gebrandmarkt. Offenbar ist der Blick der Rathaus-SPÖ auf Wien durch irgendwelche Mercer-Studien schon ziemlich getrübt. Aber selbst diese von der SPÖ so gern zitierte Studie weist in Sachen Infrastruktur Wien nur auf Platz 18 aus. Darüber sollte Brauner über Pfingsten einmal nachdenken."

Und Leeb abschließend: "Wien mit dem berühmten "kleinen gallischen Dorf" zu vergleichen, das Widerstand gegen die Krise leistet, ist zwar ein lustiger "Sager", entspricht aber leider nicht den Tatsachen. Oder vergleicht sich Renate Brauner neuerdings mit Obelix?"

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