Strache: "E-Voting-Experiment fehlgeschlagen .- Chaos bei der ÖH-Wahl

Gratulation an den RFS zu tollem Ergebnis - vor allem an den Wiener Unis

Wien (OTS) - FPÖ-Obmann HC Strache spricht in Zusammenhang mit dem bei den ÖH-Wahlen erstmals durchgeführten E-Voting von einem völlig fehlgeschlagenen Experiment. Abgesehen davon, dass nur ein Bruchteil der Studenten elektronisch gewählt habe und dies in keiner Relation zu den Kosten stehe, habe das E-Voting offenbar auch zu massiven Problemen bei der Stimmauszählung geführt. Zudem sei die Anfechtung des Wahlergebnisses abzuwarten, die der RFS und auch andere Fraktionen wegen Verletzung des geheimen Wahlrechts durch das E-Voting bereits vor der Wahl abgekündigt haben.

Strache gratulierte dem Ring Freiheitlicher Studenten und seinem Spitzenkandidaten Philipp Schrangl zur Verteidigung des Mandats in der Bundesvertretung. Dies sei ein ausgezeichnetes Ergebnis, zumal die Universitäten praktisch alle Wahlkampfveranstaltungen des RFS aus Furcht vor linksextremen Gewaltakten abgesagt haben: "Gerade die Universitäten müssten aus ihrer Geschichte heraus die Meinungsfreiheit mit besonderer Vehemenz verteidigen. Leider haben sie hier versagt und sind vor dem linken Mob in die Knie gegangen"

Besonders hob Strache die ausgezeichneten RFS-Ergebnisse an den Wiener Universitäten hervor, für die das engagierte Team um Sigrid Gugerbauer verantwortlich zeichnet. Das österreichweite Wahlergebnis kommentiert Strache so: "Die radikal linken Kräfte sind gestoppt worden. Die grüne Studentenfraktion stagniert, die Roten verlieren stark. Das zeigt, dass auch an den Unis eine Politik für skurrile Minderheiten und gegen leistungsorientierte Studenten abgestraft wird."

Die Wahlbeteiligung von nur rund 25 Prozent bezeichnet Strache als Desaster. Vor diesem Hintergrund dürfe es nicht verwundern, dass ÖVP und SPÖ eine Universitätsreform ohne Einbindung ihrer eigenen Studentenfraktionen durchziehen wollen. Auf Grund der völlig verfehlten Themensetzung der Österreichischen Hochschülerschaft sei es aber nachvollziehbar, dass die meisten Studenten die Wahl ignorieren. "Die Aufhebung der Zwangsmitgliedschaft ist daher ein Gebot der Stunde, da offenbar nur auf diese Weise die ÖH gezwungen werden kann, sich der wahren Probleme der Studenten anzunehmen.", erklärte der FPÖ-Obmann.

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