Praniess-Kastner ad Brauner: Launige Sprüche dämmen Armut in Wien nicht ein

SP belastet BürgerInnen durch massive Gebührenerhöhungen

Wien (OTS) - Finanzstadträtin Renate Brauner möge einen kritischen Blick auf die Zahlen der Sozialstatistik werfen, anstatt durch launige Vergleiche mit Asterix & Co von den Problemen in Wien abzulenken, kritisiert LAbg. Karin Praniess-Kastner, ÖVP-Mitglied im Sozialausschuss des Wiener Gemeinderates. Von heldenhaftem Widerstand gegen die Wirtschaftskrise könne keine Rede sein. "Die Zahl der SozialhilfebezieherInnen ist in den letzten fünf Jahren um über 30 Prozent gestiegen. Wien erreicht heuer fast die Marke von 100.000 Personen, das entspricht in etwa der Größe von Klagenfurt. Jubelinserate sind hier wahrlich nicht angebracht", so die VP-Abgeordnete.

In der Krise Gebühren erhöhen ist unsozial

Besonders empört über die Schönfärberei zeigt sich Praniess-Kastner in Zusammenhang mit den massiven Gebührenerhöhungen: "Bei den Mobilpässen kommt die Stadt Wien aufgrund des Andrangs mit dem Ausstellen bzw. Verlängern nicht mehr nach, aber für die Frau Finanzstadträtin ist alles paletti." Dem nicht genug, werden auch noch die Tarife bei den Wiener Linien erhöht, und das ohne nennenswerten Servicezuwachs. Bei den Gaspreisen warten die WienerInnen bereits seit Monaten auf mehr Engagement von Stadträtin Brauner um die Preise zu drosseln.

"Von Krisenmanagement ist weit und breit nichts zu sehen. Es ist wirklich Zeit für frischen Wind in Wien", so Praniess-Kastner. "Diesen Mief aus Selbstzufriedenheit und Bequemlichkeit der SP-Stadtregierung haben wir WienerInnen schon lange satt".

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