Kriminalität: BZÖ-Westenthaler: "Heutiger Sager" kam vom ÖVP-Klubobmann

"1000 Polizisten mehr ist größter Schmäh im Budget"

Wien (OTS) - Mit scharfen Worten kritisierte heute BZÖ-Sicherheitssprecher Abg. Peter Westenthaler die ÖVP in Sachen Kriminalität. "Der Sager des heutigen Tages kam aber eindeutig von Klubobmann Kopf, der meinte, "die Kriminalität ist um drei Prozent gesunken". Anscheinend weiß der ÖVP-Klubobmann nicht, was sich in diesem Land wirklich abspielt, denn im ersten Quartal 2009 gab es 200.000 Verbrechensfälle in Österreich", so Westenthaler.

Laut offizieller Statistik gibt es 67 Verbrechen pro Stunde in Österreich. "1600 Verbrechen täglich in Österreich, wir haben in unserem Land die höchsten Quoten bei Wohnungs- und Hauseinbrüchen seit es darüber Aufzeichnungen gibt. Überdies kommen nun auch noch 38 Prozent mehr Autodiebstähle. Gleichzeitig gibt es die geringste Aufklärungsquote, aber der ÖVP-Klubobmann sagt die Kriminalität sinkt. Diese Aussage ist eigentlich zum Genieren", meinte Westenthaler.

"Der Realitätsverlust der Innenministerin ist dermaßen ausgeweitet, dass sie die Realität einfach nicht mehr erkennt", kommentierte Westenthaler ein Zeitungsinterview Fektes im "Kurier". Dem Satz der Innenministerin: "Durch die Berichterstattung über diese Einbrüche erkennen die Leute auch, dass sie selbst etwas zum Schutz ihres Eigentums beitragen können" hielt Westenthaler entgegen: "Nicht die Innenministerin, auch nicht die Sicherheitsexekutive schützen die Menschen, sondern "schützt euch selber, weil sonst hilft euch keiner", das ist das ist das Motto der Innenministerin!" Es sei ein Skandal, wie Fekter mit den Menschen umgeht: "Rüstet´s Euch auf, verbarrikadiert´s euch, ich kann als Ministerin ohnehin nichts machen, denn das Schlimmste ist schon vorbei. Das ist unfassbar", stellte Westenthaler fest.

Kritik an der Innenministerin übte Westenthaler auch an dem Umstand, dass nun Fekter auch Täterbefragungen macht. "Die wenigen Täter, die erwischt werden, werden nach ihrem Einbruchsmotiven befragt. Das ist doch keine Antwort auf die Kriminalität in diesem Land", kritisierte Westenthaler, der auch meinte, dass "die 1000 Polizisten mehr der größte Schmäh im Budget ist".

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