Zwei Hochwasserschutzprojekte im Kärntner Gailtal erfolgreich abgeschlossen

Lebensministerium hat in Watsching und Stranig insgesamt vier Millionen Euro zum Schutz der Bevölkerung investiert

Wien (OTS) - "Für das Lebensministerium haben Hochwasser-schutzprojekte höchste Priorität. Deshalb freut es mich, dass wir heute für zwei Gemeinden - Watsching (Gemeinde Hermagor) und Stranig (Gemeinde Kirchbach) - an der Gail zukunftsweisende Schutz-Projekte eröffnen können. Immerhin hat das Lebensministerium insgesamt 4 Millionen Euro investiert", so Wilfried Schimon, Leiter der Sektion Wasser im Lebensministerium, heute, Freitag, anlässlich der feierlichen Eröffnung von zwei Hochwasserschutzprojekten im Gailtal gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreter Reinhart Rohr.

Die Hochwasserereignisse von 2002, 2005 und 2006 haben Österreich schwer getroffen. Die Gail in Kärnten war damals einer der am stärksten betroffenen Flüsse. Projekte zum Hochwasserschutz haben deshalb vor allem in dieser Region höchste Priorität.

Der Hochwasserschutz für die Ortschaft Watschig besteht im Wesentlichen aus der Sanierung und Aufhöhung des südlichen Gaildammes. Um die Hochwassersicherheit der umliegenden Objekte zu verbessern, musste zusätzlich auch die Abfuhrkapazität der Gail erhöht werden. Auch die Ortschaft Stranig wurde wiederholt durch Hochwässer des Gailflusses und des Stranigbaches beeinträchtigt. Das Gailregulierungskonzept sah deshalb zum Schutz der Ortschaft Stranig die Errichtung eines Ringdammes und eines Begleitdammes am Stranigbach vor. Der Ringdamm Stranig war der letzte noch zu errichtende größere Ringdamm im Gailtal. Dies teilt das Lebensministerium abschließend mit.

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