Stöger möchte Bevölkerung zu mehr Bewegung motivieren

Initiative "3.000 Schritte mehr pro Tag" präsentiert - "Kostet nichts und bringt viel"

Wien (SK) - Der Gesundheitsminister und Präsident des Fonds Gesundes Österreich, Alois Stöger, präsentierte heute die bundesweite Bewegungsinitiative "3.000 Schritte mehr pro Tag". Gemeinsam mit dem "Fonds Gesundes Österreich" reagiert Stöger damit auf die Ergebnisse des kürzlich vorgestellten Ernährungsberichtes. Demnach ist das zunehmende Übergewicht vieler Österreicherinnen und Österreicher vor allem auf einen Bewegungsmangel zurückzuführen. "Unser zentrales Anliegen muss daher sein, die Menschen zu gesundem Lebenswandel und mehr Bewegung zu motivieren", so der Gesundheitsminister. ****

Wie aus dem Ernährungsbericht hervorgeht, essen die ÖsterreicherInnen zu fett und machen zu wenig Bewegung. Nur jeder 2. Mann und jede 5. Frau erreichen das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Bewegungspensum. Ausreichende Bewegung sei aber zentral bei der Vorbeugung von Übergewicht und Herz-Kreislauferkrankungen, machte Stöger deutlich. "Wir haben daher ganz bewusst die aktuell laufende 2. Welle der Kampagne 'Mein Herz und ich. Gemeinsam gesund' dem Thema Bewegung gewidmet. Damit wollen wir dem zunehmenden Übergewicht und dem in der Folge erhöhten Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen präventiv begegnen", erläuterte der Gesundheitsminister.

Die Initiative "3.000 Schritte mehr" sei Teil des Ansatzes, Gesundheit in allen Lebensbereichen zu erreichen, erklärte der Minister weiters. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf Gesundheitsförderung und Prävention gelegt. So will man Krankmacher im Lebensumfeld - Schule, Betrieb, Privatleben - minimieren und die betriebliche Gesundheitsförderung forcieren. "Ein weiterer positiver Aspekt dieser Initiative ist zudem: Sie kostet nichts und bringt viel", fügte der Minister hinzu. Der Aufwand für "3.000 Schritte mehr" sei gering, die "Umsetzung" überall möglich: ob im Urlaub, am Arbeitsweg oder in der Freizeit, ob drinnen oder draußen.

Besonders am Herzen liegt dem Gesundheitsminister, auch die Kinder zu mehr Bewegung zu animieren. Stöger sprach sich daher dezediert gegen eine Reduktion der Turnstunden aus. "Wir brauchen Schulen und andere Einrichtungen, die auf die Bewegungsmängel der Kinder reagieren. Das ist ein ganz wesentliches gesundheitspolitischen Anliegen", so der Minister abschließend. (Schluss) ps

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