Gesundheitsminister Stöger: Nichtrauchen ist gesellschaftliche Norm

Handlungsbedarf der Gastronomie bei Umsetzung des Tabakgesetzes

Wien (OTS) - "Die wirksamsten Instrumente gegen das Rauchen sind
die Einhaltung des Tabakgesetzes und die eigenverantwortliche Gesundheitsprävention", betonte Gesundheitsminister Alois Stöger anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai. "Gemeinsam wollen wir erreichen, dass immer weniger Menschen in Österreich zur Zigarette greifen." Das Nichtrauchen müsse noch mehr zur Norm werden und das Rauchen die Ausnahme. Österreich sei beim Nichtraucherschutz gut unterwegs. "Mein Ziel ist es, die NichtraucherInnen gesellschaftlich zu stärken, den Rauchern und Raucherinnen aber Hilfe anzubieten, damit sie den Rauchausstieg schaffen", sagte Stöger.

In Österreich greifen rund 2,3 Millionen Menschen regelmäßig zur Zigarette. Immer mehr Frauen rauchen, bei jungen Menschen haben Mädchen ihre männlichen Altersgenossen bereits überholt. Jährlich sterben in Österreich über 14.000 Menschen an Krankheiten, die durch das Rauchen verursacht werden. Weltweit wird von der WHO die Zahl der Todesfälle auf Grund von Tabakkonsum auf 5,5 Millionen geschätzt. Rauchen ist laut Weltgesundheitsorganisation das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko.

"Ich appelliere an die Öffentlichkeit und vor allem an die Gastronomie, die gesetzlichen Regelungen zum Schutz der NichtraucherInnen verlässlich umzusetzen und dadurch Verantwortungsbewusstsein für die Gesundheit der Mitmenschen zu beweisen. Da besteht Handlungsbedarf", unterstrich Stöger.

Die Eltern, LehrerInnen, Pädagoginnen und Pädagogen forderte der Gesundheitsminister auf, sich der Vorbildwirkung für die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen bewusst zu sein. "Welche Chance auf eine rauchfreie Biographie haben junge Menschen, wenn in ihrer Anwesenheit Vater und/oder Mutter ungeniert zum Glimmstängel greifen oder LehrerInnen gemeinsam mit SchülerInnen im Schulhof ein 'Pausenzigaretterl' qualmen", fragt Stöger. "Die Verantwortung für die Gesundheit ist unteilbar. Da sind wir alle gefordert", so der Gesundheitsminister abschließend.

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