FPÖ-Höbart: Schmied drückt sich bei Gewalt an Schulen um die Verantwortung

Bundesministerium stellt sich blind und taub, wenn es um psychologische Betreuung von Schülern geht

Wien (OTS) - Der freiheitliche Jugendsprecher NAbg. Ing. Christian Höbart kritisierte heute die Stellungnahme der Ministerin Schmied zu einer Anfrage über die psychologische Betreuung von Schülern.

"Obwohl bekannt ist, dass die Gewalt an Schulen eskaliert und die Zahl der Schüler, die mit Gewalt konfrontiert sind jedes Jahr steigt, verschließt die Bildungsministerin davor die Augen und weigert sich, geeignete Maßnahmen zu treffen. Man weigert sich im Ressort von Ministerin Schmied darüber hinaus, die Tätergruppen an Schulen nach Geschlecht, Alter und Herkunft zu differenzieren, so dass kein Rückschluss auf die soziale Dimension von Gewalt an Schulen möglich ist. Möglicherweise wären die Ergebnisse aber auch so, dass der multikulturelle Traum an Österreichs Schulen deutlich als gescheitert angesehen werden kann", so Höbart.

"Ministerin Schmied verniedlicht zudem in ihrer Anfragebeantwortung die Zahl von über 30.000 Schülern, die schulpsychologische Behandlung in Anspruch nehmen, indem sie von ‚Klientenkontakten’ spricht, die lediglich der Erstberatung dienen sollten. Es ist aber offensichtlich, dass diese ‚Erstberatung’ von Jahr zu Jahr immer mehr steigt und auch das Problem des Mobbings die Schüler immer mehr belastet", sagt Höbart weiter.

"Die Bundesregierung täte gut daran, sich endlich um die gravierenden Probleme an Österreichs Schulen zu kümmern und die Ursachen und Auswirkungen von Gewalt und Mobbing wirksam zu bekämpfen. Insbesondere der Opferschutz und eine deutliche Sanktionierung der Täter ist zwingend erforderlich", schließt Höbart.

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