ÖVP-Wien ad Projekt Hauptbahnhof: Mehr Realitätssinn bei der Planung gefordert

RH bestätigt Kritik der ÖVP Wien an unzureichender Öffi-Anbindung

Wien (OTS) - "Die Nervosität, die sich angesichts der Rechnungshofprüfung zum Projekt Hauptbahnhof in der Wiener SPÖ Stadtregierung breit macht, ist mehr als berechtigt. Die offensichtliche Fehlplanung, den Hauptbahn an maximal eine U-Bahnlinie, und die in einiger Entfernung, anzubinden, ist ja tatsächlich himmelschreiend und die starre Haltung der Stadt in dieser Frage wurde von ÖVP auch stets kritisiert. Dass ein einziger U-Bahn Anschluss für den zukünftigen Hauptbahnhof bei weitem nicht ausreichen wird, liegt auf der Hand Eine zweite U-Bahn Anbindung ist unumgänglich, wird doch mit einer mehr als Verdreifachung der Passierzahlen am neuen Bahnhof gerechnet", so ÖVP Wien Verkehrssprecher Wolfgang Gerstl und VP-Planungssprecher Alfred Hoch.

Die U1, die als einzige U-Bahn Anbindung vorgesehen ist, sei schon jetzt mehr als ausgelastet. Die Passagierzahlen an diesem Verkehrsknoten werden aber von derzeit rund 40.000 auf gut 145.000 pro Tag ansteigen. Für Gerstl ist eine Anbindung an eine weitere U-Bahnlinie, wie beispielsweise an die U2, dringend notwendig. Diese wird derzeit von der Wiener SPÖ jedoch weiter im Süden geplant: "Wenn die U2 tatsächlich im Süden am Hauptbahnhof vorbeigebaut wird, muss sich die SP-Stadtregierung eine andere Anbindung überlegen ." Vorstellbar wäre für den VP-Verkehrssprecher auch eine Verästelung der U6, die von der Gumpendorfer Straße zum Hauptbahnhof führen sollte.

"Ein Hauptbahnhof ohne Anbindung an das innerstädtische Verkehrsnetz, wäre wie eine Autobahn ohne Zufahrt", so VP-Planungssprecher Hoch und weiter:"Noch ist es nicht zu spät, noch sind entsprechende Planungen und Änderungen in den vorgesehen Linienführungen möglich. SP-Stadtrat Schicker muss die Kritik des Rechnungshofes ernst nehmen und bei der Planung mehr Realitätssinn beweisen. Eine nachträgliche Änderung, die, wenn nicht rechtzeitig die Weichen gestellt werden, zweifelsfrei notwendig sein wird, würde das Projekt Hauptbahnhof nicht nur zu einer unendlichen Baustelle machen, sie wird den Wienerinnen und Wienern auch Millionen an Steuergeld kosten", warnt Hoch abschließend.

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