Becher: Zeitgenössischem, kritischen und progressiven Kunstanspruch wird nachgekommen

Passables Budget in schwierigen Zeiten

Wien (SK) - "Für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten
steht fest, dass der Schwerpunkt eindeutig auf einem zeitgenössischen, kritischen und progressiven Kunstanspruch liegen muss", betonte SPÖ-Abgeordnete Ruth Becher im Rahmen der Budgetdebatte im Nationalrat. Sie dankte Kulturministerin Schmied, dass sie "mit dem Kunstetat die Schwerpunkte auf zeitgenössische und kritische Kunst setzen möchte" und für das passable Budget in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Kunst und Kulturpolitik sei nicht nur an nackten Zahlen festzumachen, sondern auch daran, welche Art von Kunst und Kultur mit den Mitteln unterstützt werde. ****

Erfreut zeigte sich die Wiener Abgeordnete, dass seit der Übernahme des Kunstministeriums durch die SPÖ "der Wiener Anteil am Kunstbudget von 34,1 Millionen Euro auf 36,2 im Jahr 2008 gestiegen ist", und dieser werde sich auch 2009 auf diesem Niveau bewegen. Zu begrüßen sei zudem die Aufnahme des Wiener Museums in die aktuelle Kunst- und Kulturförderung.

Becher unterstrich die Erhöhung in den Abteilungen Bildende Kunst, Architektur, Design und Mode von 3,8 Millionen Euro Fördermittel um 43,6 Prozent auf 5,5 Millionen Euro. Die Reduktion bei Musik und Darstellender Kunst sei auf die abgeschlossene Generalsanierung des Theaters der Josefstadt zurückzuführen, führte Becher aus.

Abschließend betonte die SPÖ-Abgeordnete, dass sie hoffe, dass die Arbeitsgruppe von Ministerium und Stadt Wien "rasch zu Ergebnissen im Hinblick auf eine Aufgabenteilung bei künftigen Förderschwerpunkten zwischen Volkstheater, Theater in der Josefstadt und Kammeroper Wien kommen wird". (Schluss) df

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