Hofer macht sich gegen Bau des geplanten Atomkraftwerks in Nordalbanien stark

Entsprechender Antrag wird im Nationalrat eingebracht

Wien (OTS) - Der freiheitliche Umwelt- und Energiesprecher NAbg Norbert Hofer kritisiert die Pläne Kroatiens, in Nordalbanien nahe der albanischen Stadt Skutari am gleichnamigen See ein Atomkraftwerk zu bauen.

"Dieser geplante Neubau, der nur wenige Kilometer von der montenegrinischen Grenze entfernt wäre, ist auch bei Experten mehr als umstritten", erklärt Hofer. "Das Kühlwasser des AKW würde die Temperatur im Skaturi-See, dem größten Binnensee in Südosteuropa mit einer einmaligen Pflanzen- und Tierwelt, um einige Grad ansteigen lassen und der See wäre somit von Zerstörung bedroht", macht Hofer auf die Gefahren aufmerksam.

Als Kosten für das geplante Atomkraftwerk werden vier Milliarden Euro veranschlagt. Hofer sieht einen möglichen Grund für das Bemühen Kroatiens darin, dass Kroatien kürzlich gemeinsam mit Albanien der Nato beigetreten ist.

Hofer dazu: "Die Nutzung von Kernkraft ist ein Irrweg und an diesem Standort mit erheblichen Risken verbunden. Wir werden daher im Nationalrat einen Antrag einbringen, um Verhandlungen mit der albanischen und der kroatischen Regierung zu beginnen. Es darf nicht zum Bau dieses Risikokraftwerks kommen."

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