Kostenlose Beratung in der Krise

LH Dörfler, LHStv. Scheuch, LR Dobernig: Beratungsstelle soll Privatpersonen und Kleinstunternehmern bei Finanzproblemen Hilfe leisten

Klagenfurt (LPD) - Der große Bedarf an Zins- und Kreditberatung, bedingt durch die aktuelle Bank- und Wirtschaftskrise, habe nach einer raschen Lösung verlangt. Diese präsentierten heute, Montag, Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Landeshauptmannstellvertreter Uwe Scheuch und Finanzreferent LR Harald Dobernig mit der Installierung einer Beratungsstelle im Bürgerbüro des Landeshauptmannes im Amt der Kärntner Landesregierung. Menschen erhalten hier die Möglichkeit, rasch und unbürokratisch ihre laufenden Kreditkonditionen, Spesen und Gebühren überprüfen zu lassen.

Aus zahlreichen Gesprächen mit Betroffenen im Zuge der Auszahlung des Teuerungsausgleichs sei diese Initiative entwickelt worden, berichtete der Landeshauptmann. "Viele Menschen wissen sich in ihrer angespannten Finanzsituation nicht zu helfen und haben auch keine Ansprechpartner. Hier soll diese Beratungsstelle die notwendige Unterstützung bieten." Für die erste Tranche wurden 100.000 Euro aufgestellt, dafür sei Kapital in den jeweils eigenen Bereichen umgeschichtet worden. "Damit werden vorerst 1.000 Beratungen ermöglicht, wahrscheinlich werden aber noch eine zweite und dritte Tranche folgen", kündigte Dörfler an.

Scheuch erläuterte das Konzept und die Vorgangsweise der neuen Initiative für die Kärntner Bevölkerung. Alle Steuer- und Unternehmensberater des Landes seien angefragt, bei dieser großartigen Aktion mitzumachen. "Im Bürgerbüro der Kärntner Landesregierung wird eine Hotline eingerichtet, unter der sich der Klient melden kann. Ein 'Beratungsgutschein' über 100 Euro wird ihm dann zugeschickt, mit dem er sich bei einem Steuer- oder Unternehmensberater vor Ort beraten lassen kann", so Scheuch. Bis zu zwei Stunden kostenlose Beratung könnten dafür von Privatpersonen und Kleinstunternehmern mit bis zu neun Mitarbeitern in Anspruch genommen werden.

"Kleinstbetriebe sind am meisten betroffen, denn diese müssen oft erhöhte Zinsen in Kauf nehmen, um den Betriebsmittelrahmen zu bekommen", berichtete Dobernig. Im Zuge dieser Beratungsgespräche sollen auch andere Probleme der Unternehmer mitbehandelt werden, kündigte der Wirtschaftsreferent an. Informationen über diese neue Initiative würden in Kürze in allen Bezirkshauptmannschaften, Gemeinden und bei der Arbeiterkammer erhältlich sein.

I N F O: Unter der Hotline 0800 201 209 im Bürgerbüro von Landeshauptmann Gerhard Dörfler im Amt der Kärntner Landesregierung gibt es alle Details zur Beratung
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