Kultur - SP-Woller: "Misstrauensantrag gegen Kulturstadtrat Mailath-Pokorny ist nicht nachvollziehbar"

Wien (SPW-K) - "Völlig unverständlich und nicht nachvollziehbar ist der Misstrauensantrag gegen einen der erfolgreichsten Kulturstadträte Wiens", erklärte der Kultursprecher der Wiener SPÖ Ernst Woller. "Die Wiener Kulturpolitik hat in den letzten Jahren sowohl qualitativ als auch quantitativ eine enorme Ausweitung erfahren. Wien ist eine Stadt mit einem offenen und kreativen kulturellen Klima, wie sich das auch in allen heimischen und internationalen Umfragen niederschlägt. Umso absurder ist der Antrag auf Absetzung jener Persönlichkeit, die für diesen offenen und kreativen Kurs steht", sagt Woller.

Gerade was die Vereinigten Bühnen Wien anbelangt, hat Stadtrat Mailath-Pokorny in den letzten Jahren einen Reformkurs eingeleitet, der sowohl mehr Transparenz als Kostenbewusstsein und Nachhaltigkeit zum Inhalt hat, was auch vom Kontrollamt entsprechend gewürdigt wurde. "Viele der Vorwürfe beziehen sich auf Vertragsverhältnisse, die in den 90iger Jahren des vorigen Jahrhunderts geschlossen wurden und mit der neuen Geschäftsführung auch beendet wurden", sagt Woller. Wie der große Erfolg der "Producers" in Berlin vor wenigen Tagen anschaulich vor Augen führt, bergen künstlerische Produktionen immer ein gewisses Risiko in sich, Erfolg oder Misserfolg liegen oftmals nah beieinander. "Hier zählt eine Kulturpolitik, die einen langen Atem hat", merkt Ernst Woller an.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Thomas Kluger

Tel.: (01) 4000-81 941
Fax: (01) 533 47 27-8194
Mobil: 0664/826 84 27
thomas.kluger@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10005