Aktiv im Job mit Multipler Sklerose: Neueste Daten vom AAN 2009 belegen eine mögliche Reparatur der Nervenzellen durch Natalizumab

Wien (OTS) - MS gilt heute als eine der häufigsten neurologischen Krankheiten. Sie tritt meist bei jungen Erwachsenen erstmalig auf und kann zu schweren Behinderungen führen. Aus Angst vor dem Verlust des Jobs und dem Stigma wird MS oft geheim gehalten. Mit Natalizumab, einem monoklonalen Antikörper, gibt es laut neuesten Studien ein Medikament, das teilweise zerstörte Nervenzellen wieder herstellen kann. Damit sind die Verlangsamung der Krankheitsprogression und die Rückbildung von Schäden möglich.

Innovative Therapie kann zerstörte Zellen reparieren

Univ. Prof. Dr. med. Karl Vass, Präsident der MS Gesellschaft Wien und Oberarzt am AKH Wien erklärt:" Mit dem monoklonalen Antikörper Natalizumab gibt es ein wirksames Medikament zur Behandlung von remittierender schubförmiger MS, das mit seiner gezielten Wirkweise erfolgreich bei der Behandlung von MS eingesetzt werden kann. Laut Studienergebnissen, die anlässlich des Kongresses der AAN (American Academy for Neurology) veröffentlicht wurden, hat Natalizumab das Potenzial, zerstörte Nervenzellen wieder herzustellen."Natalizumab kann so die Lebensqualität der PatientInnen entscheidend verbessern und zum möglichst langen Verbleib am Arbeitsplatz beitragen.

MS: teuere Krankheit für Patient und Gesellschaft

Die Studie "MS - Cost of illness" belegt die enorme finanzielle Last, die eine fehlende oder falsche Therapie von MS sowohl Patientinnen als auch der Gesellschaft auferlegt. Zusätzlich zeigt eine vom Institut für Pharmaökonomische Forschung (IPF) durchgeführte Kosteneffektivitäts-Analyse, dass Natalizumab im Vergleich zu Interferon-Beta-1a s.c. die kosteneffektive Therapiealternative in der Behandlung der MS in Österreich darstellt. Mag.a Christine Brennig, wissenschaftliche Mitarbeiterin des IPF, hält daher ein sachliches Plädoyer für den Einsatz der neuen MS Therapie mit Natalizumab: "Je besser der MS-Patient behandelt wird, desto schwächer ist sein Krankheitsverlauf, desto höher bleibt seine Lebensqualität - und die Kosten überschaubar. Das gilt für die Betroffenen selbst wie für die gesamte Gesellschaft."

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