VP-Korosec ad Spitalsfinanzierung: Husch-Pfusch-Aktion von Häupls Regierung kostet WGKK jährlich Millionen

VP fordert Ende der Kostenzuschieberei im Gesundheitsbereich auf Kosten der PatientInnen

Wien (VP-Klub) - "Nur um Kosten zu sparen, schickt die rote Wiener Landesregierung die Patientinnen und Patienten für Untersuchungen vor Routineoperationen quer durch die Stadt. Der ohnehin schwer angeschlagenen Wiener Gebietskrankenkasse werden durch diese Sturheit jährlich über 7 Millionen Euro an Belastungen auferlegt und den PatientInnen damit unnötige Zusatzbelastungen zugemutet", ärgert sich die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec.

Ein Blick in andere Bundesländer zeige, dass die Auslagerung von Leistungen mit Augenmaß von Statten gehen müsse, was in Wien definitiv nicht geschehen sei. "Ich erwarte mir von einem Landeshauptmann und seiner Regierung schon, dass sie bei der Erstellung von Konzepten darauf schaut, welchen Vorteil die betroffenen PatientInnen von der Neuerung haben und wie die Kosten dafür in sinnvoller Weise getragen werden können", betont die VP-Abgeordnete.

Wenn man die teuren Doppelbefunde merklich reduzieren und damit letztendlich den PatientInnen auch unnötige Wege durch die Stadt ersparen wolle, müsse die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gruppen verbessert und die untragbare Kostenzuschieberei beendet werden.

So habe etwa das in Salzburg realisierte Reformpoolprojekt der "präoperativen Befundung" dazu beigetragen, die Zahl der routinemäßigen Laboruntersuchungen auf das notwendige Ausmaß zu reduzieren. "Es ist daher mehr als angebracht, auch in Wien die Vielzahl an Routineuntersuchungen, die mitunter doppelt vorgenommen werden, kritisch zu durchleuchten. Hier liegt ein beträchtliches Optimierungspotential vor, das endlich genutzt werden muss", so Korosec abschließend.

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