BZÖ-Grebenjak: Höhere Strafen für unbekannte Täter?

Klagenfurt (OTS) - "Eine Erhöhung der Strafen auf Einbruchsdiebstähle und sonstige Straftaten ist zwar schön und gut, wird das Problem aber nicht lösen. Denn es nützt nichts, die Strafen zu erhöhen, wenn die Täter gar nicht erst erwischt werden", sagt heute der Sprecher für Exekutive und Öffentlicher Dienst des BZÖ Kärnten, LAbg. Gerald Grebenjak zu der entsprechenden Forderung von Innenministerin Maria Fekter.

Höhere Strafen seien zudem auch wirkungslos, wenn gefasste ausländische Täter nicht in U-Haft kämen, sondern auf freien Fuß angezeigt würden und dann ungestraft auf Nimmerwiedersehen untertauchen könnten. Grebenjak fordert daher mehr Personal für Polizei und Justiz, ein härteres Durchgreifen gegen Straftäter sowie eine stärkere Sicherung unserer Grenzen. Die zuständigen Bundesministerinnen Maria Fekter und Claudia Bandion-Ortner hätten hier enormen Handlungsbedarf.

"Es gibt dramatische Fälle, die zeigen, dass unverzügliches Handeln unbedingt erforderlich ist. Der brutale Raubüberfall auf eine 82-jährige alleinstehende Pensionistin in Wolfsberg durch eine in Italien untergetauchte rumänische Tätergruppe oder der ertappte litauische Einbrecher, der selbst angibt nur zum Einbrechen nach Österreich zu kommen, seien als Beispiele genannt", so Grebenjak.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ Kärnten Landtagsklub
Tel. 0463/ 51 32 72

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0001