VP-Aigner: SPÖ hat Konflikt um Islamisches Zentrum in Brigittenau zu verantworten

Umfassendes Islamisches Zentrum kein Beitrag zur Integration

Wien (VP-Klub) - "Die letzten Jahre haben ergeben, dass das Islamische Zentrum in der Brigittenau - schon in der nun bestehenden Form - keinen Beitrag zur Integration leistet. Nicht nur, dass durch das Zentrum mitten in dicht verbautem Gebiet die Lärmbelästigung und die Verkehrsprobleme für berechtigten Unmut bei den Anrainern sorgen, wird durch die geschlossene Form der "Betreuung" der Mitglieder eine Parallelgesellschaft geschaffen", betont der Bezirksparteiobmann der ÖVP Brigittenau, LAbg. Wolfgang Aigner, in der Aktuellen Stunde des heutigen Gemeinderates. Zu verantworten habe diese nachbarschaftlichen Konflikte allerdings allein die SPÖ, die es jahrelang verschlafen habe, schlichtend und vermittelnd einzugreifen.

Es sei nicht nötig, einen Friseur, einen Supermarkt oder Gastronomie in einem solchen Zentrum anzubieten - diese seien in der Nachbarschaft in ausreichender Zahl vorhanden. Dadurch werde nur das ganztägige Verbleiben der Mitglieder im Zentrum gefördert, was wiederum dem Integrationsgedanken widerspreche. "Die Loyalität der Neo-Österreicher sollte ihrer neuen Heimat gehören. Wie alle Staatsbürger haben sie natürlich alle Rechte dieses Landes - sie sollten aber auch alle Pflichten zu erfüllen haben. Nur so kann ein konfliktfreies Miteinander funktionieren", betont Aigner abschließend.

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