ÖCV: Cartellverband schaut auf zum Kreuz, Strache schaut herab auf Menschen

"Straches Burschenschafter-Milieu ist Antithese zum katholischen patriotischen ÖCV"

Wien (OTS) - "Wenn wir das Kreuz in die Hand nehmen, dann schauen wir demütig und dankbar hinauf zu diesem Symbol für den Gott der Liebe. Wenn Strache das Kreuz in die Hand nimmt, dann schaut er hämisch herab auf jene Menschen, die er einschüchtern will und auf jene Menschen, die er mit dieser Einschüchterung für sich gewinnen will", so Lukas Mandl, Gesellschaftspolitischer Sprecher des Österreichischen Cartellverbandes (ÖCV).

Dass Strache nicht davor zurückschrecke, das Kreuz zu missbrauchen, sei nicht weiter verwunderlich, erklärt ÖCV-Präsident Michael Wildling. "Denn das Burschenschafter-Milieu, aus dem Strache kommt, ist durch und durch antiklerikal geprägt. Das Burschenschafter-Milieu ist die Antithese zum Österreichischen Cartellverband, der katholisch statt antiklerikal und Österreich-patriotisch statt deutsch-national ist", ruft Wildling in Erinnerung.

"Strache zieht das Kreuz nicht nur auf eine parteipolitische Ebene. Das allein wäre schlimm genug. Er zerrt es auch auf sein Niveau und will seine verbalen Knüppel verstärken", entlarvt Wildling Strache. Im ÖCV wolle man nun verstärkt nachdenken, ob man es verhindern könne, dass Burschenschafter mit ähnlichen äußeren Merkmalen auftreten wie ÖCV-Mitglieder. Katholische Verbände seien so schon oft in Verruf gekommen, ergänzt Mandl.

Wildling warnt: "Straches Verhalten ist auch dazu geeignet, Glauben und Kirche in Verruf zu bringen. Genau darauf warten manche schon. Es ist noch in frischer Erinnerung, dass etwa der Wiener Bürgermeister Häupl kürzlich ein Problem mit dem schulischen Islamunterricht zum Anlass genommen hat, das Konkordat, das ein Staatsvertrag zwischen Kirche und Republik Österreich ist, in Frage zu stellen. Wir sind hier sehr aufmerksam und wachsam."

"Aber wir machen nicht den Fehler, Strache und Seinesgleichen wichtiger zu nehmen, als es ihrer tatsächlichen Bedeutung entspricht. Im Vergleich zur Anzahl der Frauen und Männer in katholischen Verbindungen ist jene der Burschenschafter verschwindend gering. In Politik und Gesellschaft spielen sie fast keine Rolle.", so Mandl.

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