Hofer: Binnen-I ersatzlos streichen!

Binnen-I stellt für Menschen mit Behinderungen ein Problem dar

Wien (OTS) - Im Zuge einer parlamentarischen Anfrage an die Frauenministerin wollte der freiheitliche Behindertensprecher NAbg Norbert Hofer wissen, wie es mit der Verwendung des Binnenmajuskel, also des Binnen-I, in elektronischen Dokumenten der öffentlichen Hand aussieht.

"Denn durch dessen Verwendung in dieser Form wird eine Benutzung des Angebotes für sehbehinderte Menschen deutlich erschwert, weil das Geschlecht oft nicht mehr bestimmbar ist", erläutert Hofer die Probleme, die durch das Binnen-I für Menschen mit Behinderungen entstehen.

Sehr erfreut zeigt sich der freiheitliche Behindertensprecher über die Anfragebeantwortung, bei der die Frauenministerin zugibt, dass das Binnen-I für Menschen mit Behinderungen ein Problem darstellt und daher (meist) darauf verzichtet. So schreibt sie in Ihrer Beantwortung:

"Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die für die Ressort-Webseite des Bundeskanzleramtes zuständige Internet-Redaktion nicht in erster Linie das Binnen-I, sondern die Verwendung anderer gendergerechter Schreibweisen (z. B. volle Paarform, geschlechtsneutrale Schreibweisen) bevorzugt."

Die FPÖ greift dies auf und fordert eine ersatzlose Streichung des Binnen-I. "Wir setzen uns stattdessen für einen echten Einsatz für Frauenrechte ein, denn das Binnen-I hilft keiner Frau, die ihrer Rechte beraubt wurde", schließt der Abgeordnete.

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