WKÖ-Lehrgang hilft Betrieben beim Energiesparen

Beleuchtungs- und Druckluftprojekte als absolute "Renner"

Wien (PWK402) - 25 neue Energieeffizienzprojekte brachte der kürzlich abgeschlossene neunte Lehrgang für "Europäische Energiemanager" (EUREM) der Wirtschaftskammer Österreich hervor. Das Spektrum der Lösungsansätze wird immer vielfältiger: So hat die ÖBB den Salzburger Hauptbahnhof von einer konventionellen Ölheizung auf eine geothermische Wärmeversorgung umgestellt. Damit spart sie 260 Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr ein.
Ein gelungenes Beispiel für einen Klein- und Mittelbetrieb ist das Kraft-Wärme-Projekt eines Grazer Gasthauses. Derartige Anlagen werden wegen ihrer hohen Energieausbeute besonders geschätzt, wurden aber bisher von kleineren Verbrauchern kaum umgesetzt.
In die Kategorie der besonders innovativen Projekte fällt auch die geplante Versorgung des Villacher Spitals mit Fernkälte.

Das Stromsparen bei Aufzügen ist Gegenstand eines erfolgreichen Musterprojektes des Wiener Magistrats, auf dessen Grundlage in Wien ein Aufzugssanierungsprogramm angedacht wird.
Als absolute "Renner" erweisen sich auch Beleuchtungsprojekte. Der Ersatz alter Beleuchtungssysteme durch neue Technologien rechnet sich in vielen Fällen innerhalb kürzester Zeit, sodass die Investoren auch keine Förderungszusagen mehr abwarten müssen.

Klassiker sind die Druckluftprojekte, bei ihnen ist durch Leckagenkontrolle, Drucklastanpassung und Optimierung der Lastprofile meistens ein großer Einsparungserfolg erreichbar.

In Summe kommen die neuen EUREM-Absolventen auf 5.600 Tonen CO2-Emissionsverringerung und eine Energieeinsparung von 17 Megawattstunden pro Jahr.
Die bisher sieben abgeschlossenen EUREM-Lehrgänge erzielen gemeinsam Einsparungen von 83.600 Tonnen CO2 und 313.000 Megawattstunden jährlich.

Interessenten aus Produktions- und Dienstleistungsbetrieben, die ihre Energiekosten senken wollen, sind herzlich zum nächsten Lehrgang eingeladen, der im Jänner 2010 startet und bis Ende September dauert. (IP)

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