- 25.05.2009, 09:24:03
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VSStÖ: UG-Novelle darf Uni-Zugang nicht beschränken
VSStÖ kämpft weiter für den offenen Hochschulzugang
Wien (SK) - "Wir kämpfen weiter gegen jede Art von
Zugangsbeschränkungen: Ob Knock-Out Prüfungen, EMS-Test oder
'qualitative Zugangsbedingungen'. Der VSStÖ lehnt
Zugangsbeschränkungen auf allen Ebenen vehement ab. Minister Hahns
Selektionsphasen am Beginn des Studiums dürfen im Universitätsgesetz
nicht unterkommen: Studieneingangsphasen dürfen nicht zum
'Rausprüfen' missbraucht werden und aufbauende Studien wie Master und
PhD müssen für alle zugänglich sein", erklärt Sophie Wollner,
Spitzenkandidatin des VSStÖ zur ÖH-Wahl. ****
Bei den Verhandlungen zur Novelle des Universitätsgesetzes 2002
(UG 02) warnt der VSStÖ vor übereilter Freude: "Die Rektoren glauben
durch Zugangsbeschränkungen, die jahrelange Unterfinanzierung der
Hochschulen ausgleichen zu können und werden alles daran setzen,
diese auch in die Novelle des UG hineinzuverhandeln", kritisierte
Wollner. "Jetzt geht es darum, Minister Hahn und den Rektoren die
Stirn zu bieten und kompetente Verhandlungen zu führen, um den
offenen und freien Hochschulzugang zu verteidigen!"
Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) muss kämpferisch
und kompetent für die Interessen der Studierenden eintreten und darf
sich nicht abspeisen lassen. "Wir brauchen eine ÖH, die kompromisslos
auf der Seite der Studierenden steht", so Wollner abschließend.
(Schluss) df/mp
Rückfragehinweis: Oona Kroisleitner, VSStÖ-Pressesprecherin +43 676
38 58 813
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