VSStÖ: UG-Novelle darf Uni-Zugang nicht beschränken

VSStÖ kämpft weiter für den offenen Hochschulzugang

Wien (SK) - "Wir kämpfen weiter gegen jede Art von Zugangsbeschränkungen: Ob Knock-Out Prüfungen, EMS-Test oder 'qualitative Zugangsbedingungen'. Der VSStÖ lehnt Zugangsbeschränkungen auf allen Ebenen vehement ab. Minister Hahns Selektionsphasen am Beginn des Studiums dürfen im Universitätsgesetz nicht unterkommen: Studieneingangsphasen dürfen nicht zum 'Rausprüfen' missbraucht werden und aufbauende Studien wie Master und PhD müssen für alle zugänglich sein", erklärt Sophie Wollner, Spitzenkandidatin des VSStÖ zur ÖH-Wahl. ****

Bei den Verhandlungen zur Novelle des Universitätsgesetzes 2002 (UG 02) warnt der VSStÖ vor übereilter Freude: "Die Rektoren glauben durch Zugangsbeschränkungen, die jahrelange Unterfinanzierung der Hochschulen ausgleichen zu können und werden alles daran setzen, diese auch in die Novelle des UG hineinzuverhandeln", kritisierte Wollner. "Jetzt geht es darum, Minister Hahn und den Rektoren die Stirn zu bieten und kompetente Verhandlungen zu führen, um den offenen und freien Hochschulzugang zu verteidigen!"

Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) muss kämpferisch und kompetent für die Interessen der Studierenden eintreten und darf sich nicht abspeisen lassen. "Wir brauchen eine ÖH, die kompromisslos auf der Seite der Studierenden steht", so Wollner abschließend. (Schluss) df/mp

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