JG - Zankl: "Die Ära des Neoliberalismus ist zu Ende!"

Junge Generation in der SPÖ Wien und SPE fordern: "Wirtschaft neu beleben - weitere Finanzkrisen verhindern"

Wien (OTS) - "Als Junge Generation der SPÖ Wien freuen wir uns, nach dem außerordentlich erfolgreichen Aktionstag zum Themenfeld Soziales am 9.Mai 2009 auch den heutigen europaweiten Aktionstag der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) mit dem Thema "Die Wirtschaft neu beleben. Zukünftige Finanzkrisen verhindern" tatkräftig und Wienweit zu unterstützen", so Wilfried Zankl, Vorsitzender der Jungen Generation in der SPÖ Wien. "Auch an diesem Aktionstag werden wir die Wählerinnen und Wähler in Wien eindringlich auf die enorme Wichtigkeit der Wahl zum Europäischen Parlament am 7.Juni 2009 und auf die Möglichkeit zur Weichenstellung für die nächsten 5 Jahre hinweisen", erklärte Zankl am Samstag.
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Auch diesmal werden die vielen ehrenamtlichen AktivistInnen der JG Wien mit Hilfe von Bodenzeitungen die Ziele der Europäischen SozialdemokratInnen den neoliberalen Konzepten der Konservativen und angeblich so "Christlich-Sozialen" gegenüberstellen. "Europa bietet gerade uns Jungen viele Chancen und Möglichkeiten, allerdings soll und darf sich die europäische Kooperation nicht darin erschöpfen, dass einzelne Mitgliedsstaaten versuchen wirtschaftliche Vorteile auf Kosten aller anderen zu erzielen. Von der stetigen Abwärtsspirale bei den nationalen Steuersätzen (z.B. Flat-Tax Modelle) über den innereuropäischen Wettbewerb zur Schaffung "nationaler Champions" bis zur aberwitzigen Idee der Verankerung eines "Herkunftslandprinzips" in der Europäischen Dienstleistungsrichtlinie", unterstrich Zankl:
"Vielmehr sollte die soziale Dimension Europas endlich ausgebaut werden! Nur wenn’s den Menschen gut geht, geht’s auch der Wirtschaft gut! Nur zufriedene, sozial abgesicherte ArbeiterInnen und Angestellte sind auch innovativ und produktiv!"

Auch Raphael Sternfeld, der Wiener JG-Kandidat zum Europäischen Parlament betonte die Dringlichkeit eines politischen Kurswechsels auf europäischer Ebene: "Wir brauchen am 7.Juni endlich den lange überfälligen Schwenk in Richtung soziales Europa der Menschen und weg vom klar gescheiterten neoliberalen Europa der Konzerne. Denn für uns SozialdemokratInnen kommen zuerst die Menschen und danach erst der Markt!"

"Gerade für die heutige Jugend ist der "Europäische Traum" schon Realität geworden: Wir haben heute eine gemeinsame Währung, wir haben die Gruppe der Schengenstaaten wo ehemalige Staatsgrenzen ohne Kontrolle und Wartezeit überschritten werden können und eine Europäische Union mit einheitlichen und kompatiblen Standards in allen Mitgliedsstaaten im Bereich der Aus- und Weiterbildung. Klar ist aber auch, dass die weiteren, dringend notwenigen Schritte in Richtung eines sozialen Europas nur durch die klare Stärkung sozialdemokratischer Kräfte auf allen Ebenen - in Europa, auf nationaler und regionaler Ebene - gesetzt werden können. Daher zählt am 7.Juni 2009 jede Stimme", so Zankl abschließend. (Schluss)tl

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