"profil": Staatsanwaltschaft Luxemburg meldet Geldwäscheverdacht gegen Sonja Kohn

11 Millionen Euro nach Gibraltar überwiesen

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, ist bei der Staatsanwaltschaft Luxemburg Mitte Jänner eine Geldwäscheverdachtsanzeige gegen eine Gesellschaft aus dem Umfeld von Bank-Medici-Gründerin Sonja Kohn eingegangen. Konkret wurden von einem Konto der Herald Asset Management Ltd. mit Sitz auf den Cayman Islands in zwei Tranchen insgesamt rund 11 Millionen Euro zu einer Anwaltskanzlei in Gibraltar transferiert. Herald Asset Management Ltd agierte für die Bank Medici als Fondsmanager für einen jener Fonds, die in das Schneeballsystem des Milliardenbetrügers Bernard Madoff investiert waren. Dafür flossen hohe Provisionen an Herald Assset Management. Wirtschaftlich Begünstigte der Gesellschaft ist laut Staatsanwaltschaft Luxemburg Sonja Kohn persönlich.

Rückfragen & Kontakt:

"profil"-Redaktion
Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PRO0001