FPÖ-Herbert: Falsche SPÖ-Aussagen sind kein Lösungsansatz für das Sicherheitsfiasko in Wien

Wiener Polizei benötigt unbedingt sofortige Entlastung von Büro- und Verwaltungstätigkeit

Wien (OTS) - "Auch wenn SPÖ-Abgeordnete Lueger falsche Aussagen noch so oft wiederholt, werden sie dadurch nicht wahrer", reagierte heute der Vorsitzende der AUF/Exekutive Wien und freiheitliche Bereichsprecher für den öffentlichen Dienst NAbg. Werner Herbert, auf die heutige Debatte im Plenum des Nationalrates über die Exekutive in Wien.

Wahr sei vielmehr, dass der Fehler für das exorbitante Ansteigen der Kriminalstatistik in Wien in der völlig fälschlichen sicherheitspolitischen Bewertung von Wien als geographisches Bundesland liege und überhaupt nicht darauf Rücksicht nehme, dass Wien eigentlich als kriminalistisches Ballungszentrum zu sehen sei. "Gerade in der Bundeshauptstadt, wo rund 40 % aller strafbaren Handlungen österreichweit zu Anzeige gebracht werden, reichen ländliche Sicherheitskonzepte sowie fehlende personelle Reserven bei weitem nicht aus, wie die aktuellen Kriminalstatistiken zum Leidwesen der Bevölkerung und auch der Polizistinnen und Polizisten in Wien zeigen", so Herbert.

"Erschwerend dazu kommen die nun auch augenscheinlich akut werdenden sicherheitspolitischen Fehleinschätzungen durch ÖVP und SPÖ, denn gerade in der vergangenen und in der jetzigen Regierungskoalition hat die Wiener Polizei jene massiven Kürzungen in Personalbereich und bei den Bedarfszuweisungen erfahren müssen, die jetzt durch eine völlig falsche Interpretation der damaligen FPÖ-Regierungsbeteiligung offenbar gerechtfertigt werden soll", sagt Herbert weiter.

Was die Wiener Polizei brauche, sei eine sofortige Befreiung von den Büro- und Verwaltungstätigkeiten, damit sich die Exekutive wieder auf ihre Kernaufgaben - einschließlich einer Erhöhung des exekutiven Streifendienstes samt dazugehörender Präventionsarbeit -, konzentrieren könne, betont Herbert abschließend. "Dazu könnte auch der Wiener Bürgermeister mit einer Beistellung von Wiener Verwaltungsbediensteten (- jeweils einer pro Polizeiinspektion in der Bundeshauptstadt -) einen wesentlichen Beitrag leisten, wenn ihm die Sicherheit von Wien wirklich so ein Anliegen ist, wie er medial immer kundtut."

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0021