Strasser: Mit aller Kraft gegen den parteipolitischen Missbrauch des christlichen Glaubens

ÖVP-Spitzenkandidat Ernst Strasser auf Tour durch Niederösterreich

St. Pölten, 19. Mai 2009 (ÖVP-PD) „Wir erleben in diesen Tagen eine politische Radikalisierung, der wir mit aller Kraft entgegenwirken müssen“, sagte EU-Spitzenkandidat Ernst Strasser heute am Rande eines Niederösterreich-Tages beim Besuch einer Seniorenveranstaltung im Weinviertel. „Die Generation, die den Krieg und die furchtbaren Greueltaten an Menschen anderer Herkunft oder Religion erlebt hat, darf nie in Vergessenheit geraten. Ich halte es für einen verabscheuenswürdigen politischen Stil, wenn österreichische Rechtsparteien christliche Symbole für einen Wahlkampf missbrauchen und damit religiöse Konfessionen als Trennlinien der Gesellschaft verwenden. Gerade die Wahl zum EU-Parlament muss das Verbindende in den Mittelpunkt stellen, den Österreicherinnen und Österreichern vor Augen führen, dass Europa unsere gemeinsame Zukunft ist. Fremdenhass, Verhetzung und Ausgrenzung dürfen in dieser politischen Auseinandersetzung keinen Platz haben – dagegen tritt die ÖVP in aller Form auf.“ ****

Für Strasser sei es deshalb ein wichtiges Ziel, vor allem jugendliche Wähler anzusprechen und sie zu überzeugen, dass radikaler Populismus Österreich schweren Schaden zufüge. „Wir wollen ein Europa, in dem alle Völker in Frieden und Wohlstand zusammenleben, in dem es keine Grenzen zwischen Staaten gibt und grenzenlose Chancen für unsere Kinder. Es waren immer ÖVP-Politiker, die den Weg Europas entscheidend beeinflusst haben – von diesem Erfolgsprojekt profitieren wir vor allem jetzt in Zeiten der Krise.“

Rechtsparteien hätten dagegen noch nie etwas für Europa und eine starke Vertretung Österreichs in Brüssel geleistet so Strasser weiter. „Wer vom Austreten redet, den Eisernen Vorhang an den Grenzen Österreichs wieder aufziehen will, wer Menschenrechte kleinredet oder junge Neonazis als Lausbuben abtut, der schadet Österreich und verrät damit alles, wofür unsere Eltern und Großeltern gekämpft haben. Wer den Hass sät und Europa benutzt, um mit den Ängsten der Menschen auf Stimmenfang zu gehen, der verbaut die Zukunft Österreichs in einem starken Europa.“

Das weitere Besuchsprogramm führte Ernst Strasser ins Kur- und Rehabilitationszentrum Bad Pirawarth, zu einer EU-Informationsveranstaltung in Mistelbach sowie zum „Europatalk“ einer Diskussionsveranstaltung in Poysdorf.

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