Karlsböck: Fürnsinn-Aussagen eines Kirchenmannes unwürdig

Wien (OTS) - Die Aussagen Maximilian Fürnsinns in der bunten Info-Illustrierten NEWS, sind mehr als geschmacklos und eines Kirchenmannes unwürdig, kritisierte heute FPÖ-Nabg. Dr. Andreas Karlsböck den Probst des Augustiner-Chorherrenstiftes Herzogenburg. Der Vorwurf Strache würde über Leichen gehen, weil er das Kruzifix in der Hand halte, lasse auf eine sehr krude Phantasie des Probstes schließen, so Karlsböck.

Wenn Strache angesichts der drohenden Islamierung Europas zum Kreuz greife, um zu symbolisieren, dass die FPÖ die Werte des christlichen Abendlandes, für das die Kirche jahrhundertelang gekämpft und für das zahllose Märtyrer ihr Leben gelassen hätten, dann ist Fürnsinn "erschreckt", kritisierte Karlsböck. Wenn der Papst verbal attackiert und diffamiert wird, oder wie aktuell vom VSStÖ als Affe plakatiert und beleidigt wird, dann schweigt Fürnsinn. Wenn das Kreuz in Schulklassen abgehängt wird und verschwindet, oder Nikolausfeiern in Schulklassen verboten werden ist Fürnsinn nicht "erschreckt" und schweigt lieber.

Es stelle sich die Frage welchem Auftrag Fürnsinn folge. Christlich mute er nicht an, so Karlsböck, der sich sicher ist, dass die christliche Erlösung nicht durch die Islamisierung Europas erfolgen werde. Fürnsinn sei ein Zitat aus dem neuen Testament in Erinnerung gerufen, das - zugegebenermaßen - aus dem Zusammenhang gerissen ist, aber so dennoch auf den Probst passt: "Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!".

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