Verdacht auf SPÖ Wahlkampf-Finanzierung durch das Herzstück der SPÖ Stiftung!

LGF Bernhard Rinner und Klubobmann Christopher Drexler zur SPÖ-Stiftungsaffäre.

Graz (OTS) - Heute wurden neue Details zur SPÖ-Stiftungsaffäre bekannt. Die Fortunakommerz Vermögensverwaltung, das Herzstück des SPÖ Stiftungsimperiums, stand im Wahlkampfjahr 2005 vor dem Konkurs und wurde von der SPÖ-Stiftung finanziell aufgefangen.

LGF Bernhard Rinner: "Damit ist der Beweis erbracht. Die SPÖ Stiftung ist nicht gemeinnützig. Franz Voves hat den Steirerinnen und Steirern die Unwahrheit gesagt." Als Beweis legten Rinner und Drexler Auszüge aus dem Firmenbuch vor, die belegen, dass die Fortunakommerz GmbH 2005 einen Schuldenberg von EURO 723.423.- angehäuft hatte. Damit lag laut eigenen Angaben der Fortunakommerz eine Überschuldung im Sinne des Insolvenzrechts vor. Ein Konkursverfahren wurde jedoch nicht eingeleitet, da "der Gesellschafter die Verbindlichkeiten übernehmen wird." Einziger Gesellschafter der Fortunakommerz ist die SPÖ-Privatstiftung. "Diese Unterlagen beweisen eindeutig, dass die SPÖ Stiftung Geld an ihre 100% Tochter Fortunakommerz transferiert hat." Einblick über die Geschäftstätigkeit der Fortunakommerz gibt eine Rechnung aus dem Jahr 2002.Damals hatte die SPÖ-Stiftungstochter das private Geburtstagsfest von SPÖ-Privatstiftungsvorstand Peter Schachner-Blazizek finanziert. "Das versteht die SPÖ also unter Gemeinnützigkeit", ist Rinner empört.

Verdacht auf Parteienfinanzierung durch Briefkastenfirma der SPÖ-Stiftung steht im Raum!

KO Christopher Drexler: "Wenn das 100% Tochterunternehmen der SPÖ-Stiftung Geburtstagsfeste von SPÖ Funktionären finanziert, stellt sich die Frage, welche Kosten noch über diese Firma abgerechnet wurden. Aufgrund der Ausreißer in der Geschäftstätigkeit im Wahlkampfjahr 2005 liegt der Verdacht nahe, dass unter dem Deckmantel der vorgeblich gemeinnützigen SPÖ-Stiftung Wahlkampfkosten der SPÖ finanziert wurden. Ich bin gespannt, wie Voves die Tatsache erklären wird, dass das Herzstück seines Stiftungsimperiums offenbar nur eine interne Verrechnungsstelle ist. Das einzig arbeitsmarktfördernde Projekt der SPÖ-Stiftung bleibt die Vernichtung von 60 steirischen Arbeitsplätzen durch die Leykam AG. Wir verlangen volle Aufklärung dieses Skandals", erneuerte Drexler seine Forderung nach Offenlegung des SPÖ-Stiftungsimperiums.

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