Campusmodell - SP-Vettermann: "Wien eröffnet im Herbst den ersten Campus"

ÖVP Leeb und Cortolezis-Schlager reden das von ihrem Parteichef Hahn bevorzugte Bildungsmodell schlecht

Wien (SPW-K) - "Der Campus ist ein innovatives Modell, das Lernen und Freizeit ideal vereint. Wien ist auch hier Österreich weit Vorreiter", reagiert der Vorsitzende des Bildungsausschusses, SPÖ-Gemeinderat Heinz Vettermann auf Kritik der ÖVP. Die Stadt setzt alle in ihrem Bereich möglichen Schritte, das Campus-Modell umzusetzen. Das entsprechende Gesetz wird noch vor dem Sommer im Landtag beschlossen und tritt Ende August in Kraft. "Unerklärlich ist mir, warum VP-Leeb und Cortolezis-Schlager jetzt ein Modell schlecht machen, das sich vor Kurzem noch ihr Parteichef Hahn auf seine Fahnen geheftet hat", wundert sich Vettermann.

Während andere noch ihre Konzepte präsentieren, nimmt der erste Wiener Schulcampus bereits im Herbst am Monte Laa seinen Betrieb auf. Weitere geplante Standorte für dieses neue Schulmodell sind etwa das Nordbahnhof-Gelände oder die ehemaligen Bombardiergründe in Floridsdorf.

Der Wiener Campus ist ein ganztägiges Schulmodell, wo sich Lerneinheiten mit Freizeitangeboten abwechseln. Das schulische Angebot beginnt um 8 Uhr und dauert bis 15.30 Uhr. Darüber hinaus gibt es Betreuungsangebote für davor und danach von 6 bis 18 Uhr. Der Tagesablauf wird in enger Kooperation zwischen Kindergartenleitung, Schulleitung und Administration festgelegt.

Ein wichtiges Ziel ist, den Kindern vielseitige Erfahrungen als Basis für eine selbstbestimmte Freizeitgestaltung zu ermöglichen. "Sie fördert die Toleranz, den gegenseitigen Respekt und den rücksichtsvollen Umgang miteinander und unterstützt vor allem die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund", sagt Vettermann. Wesentlich ist auch die ganzjährige Betreuung - also auch in den Ferien - für Kindergarten- und Schulkinder. Dafür sind in den Ferien auch Kooperationen mit anderen Einrichtungen geplant. "Der Wiener Schulcampus ist ein Bildungsmodell, wo Kinder bereits als Kleinkind oder Baby eintreten können und dann - in der Pilotphase - zunächst bis zum 10. Lebensjahr und länger am gleichen Standort bleiben", umreißt Vettermann die Idee hinter dem Campusmodell.
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