Linz Akropolis vor Fertigstellung. Richtfest übermorgen am Feiertag nachmittag.

Linz (OTS) - Mit der begeisterten Mithilfe und durch den unermüdlichen Einsatz von Auwiesener und Kleinmüchener Kindern und Jugendlichen konnte die Linz Akropolis, ein Projekt im Rahmen des Festival der Regionen 2009, bis auf das Dach in nur 14 Tagen fertiggestellt werden.

Der erschöpfte, aber erleichterte Künstler Frank Bölter: "Die Kids waren Non-Stop dabei. Manchmal waren mehr als 40 Helfer zugleich am Werk, und manche kamen an jedem einzelnen Tag. Jetzt würden wir aber die älteren Jugendlichen und engagierte Erwachsene brauchen, um auch noch das Dach zu bauen." Interessierte Helfer und Helferinnen, Gruppen, Vereine oder Unternehmen, die dazu beitragen wollen, können sich noch bis Sonntag beim Festival melden. Bölter: "Mit oder ohne Dach. Ich bin begeistert, wie weit wir es mit Auwiesen und Kleinmünchen geschafft haben".

Festivalleiter Martin Fritz zeigt sich von der sozialen Relevanz und den skulpturalen Qualitäten des Projektes beeindruckt: "Wie es dem Künstler und dem ganzen Team gelungen ist, die verschiedensten Gruppen einzubinden, schwierige Situationen zu entschärfen und letztendlich ins Konstruktive umzuwandeln, war vorbildlich. So viel Einsatz für eine gemeinsame Aktion mit der Bevölkerung mit einem tollen künstlerischen Ergebnis ist selten."

Die Linz Akropolis, gebaut auf einer Grünfläche neben dem Bowlingcenter in der Karl-Steiger-Straße im Linzer Süden, ist ein Nachbau im Maßstab 1:3 des Parthenon auf der Akropolis in Athen. Der Bau wurde aus mehr als 4500 Kartonteilen und mit der Hilfe von mehr als 150 Kindern und Jugendlichen in den letzten beiden Wochen gebaut. Besucher und Besucherinnen können sich am Feiertag und am kommenden Wochenende selbst ein Bild vom Bau machen, bevor er ab Montag "ganz wie sein antikes Vorbild" (Bölter) für die verbleibende Festivaldauer bis 1. Juni den Einflüssen von Wind, Wetter und Umwelt überlassen wird.

Das Richtfest wird am Donnerstag, den 21. Mai von 16:00 bis 18:00 Uhr gefeiert. Für Speis und Trank ist gesorgt.

Frank Bölter zum Abschluss: "Ab 25. Mai wird es noch einmal spannend: Bauen wir noch ein Dach oder ist ein Gewitter schneller? Kommen die Jugendlichen um zu helfen, um das Ding zu besprühen, oder laden wir sie schlussendlich dazu ein, das Bauwerk am Ende gemeinsam abzutragen?"

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