Grubmann: Leistungsfähige Schienenwege sichern Attraktivität unseres Wirtschaftsstandortes

Wirtschaft begrüßt das in Rom unterzeichnete "Memorandum of Understanding" zum Ausbau der Brennerbahnlinie

Wien (PWK387) - Die Wirtschaft begrüßt die kürzlich in Rom von Verkehrsministerin Doris Bures und ihren Amtskollegen aus Italien und Deutschland mit den Regierungschefs der betroffenen Regionen gemeinsam unterzeichnete Absichtserklärung über die Fertigstellung des Brenner-Basistunnels bis 2022.

Michael Grubmann, Leiter der Abteilung für Verkehrs- und Infrastrukturpolitik in der WKÖ, begrüßt insbesondere die Absicht der Verkehrsminister, die Auslastung des Brenner-Basistunnels durch den zeit- und bedarfsgerechten Ausbau der notwendigen Zulaufstrecken in Österreich, Deutschland und Italien gemeinsam zu koordinieren und sicherzustellen. "Durch diese Maßnahmen und das Bekenntnis zur Ausweitung der Kapazitäten für den Kombinierten Verkehr werden länderübergreifend verkehrspolitische Rahmenbedingungen gesetzt, die von der Wirtschaft schon seit Jahren gefordert werden," unterstreicht Grubmann.

Die in der Erklärung von Rom festgehaltene Absicht, Einnahmen aus der Autobahnmaut gemeinsam zur Finanzierung der Bahninfrastruktur im Abschnitt München - Verona, insbesondere für den Brenner-Basistunnel zu verwenden, sieht Grubmann als konsequenten Schritt zur Realisierung dieses ehrgeizigen Bauvorhabens. "Allerdings möchten wir in Erinnerung rufen, dass die Querfinanzierung von Schienenprojekten aus der Straßenmaut ausschließlich auf den Sonderfall Brenner Basistunnel beschränkt sein muss," so der WKÖ-Verkehrspolitiker abschließend. (hp)

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