SP-Hora ad Grüne: StammkundInnen der Wiener Linien von Einzelfahrschein-Tarifanpassung nicht betroffen

90 Prozent der Fahrten im Wiener Öffi-Netz mit besonders tarifbegünstigten Zeitkarten - WienerInnen bei Öffi-Benutzung österreichweit klar an der Spitze

Wien (SPW-K) - "Über 90 Prozent aller KundInnen der Wiener Linien sind mit Zeitkarten unterwegs. Für sie ändert sich mit der Tarifanpassung im VOR überhaupt nichts - trotz der laufenden Angebotsausweitungen bei den Wiener Linien zahlen die StammkundInnen künftig nicht mehr als bisher", stellte Dienstag der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Karlheinz Hora, zu den Tarifaussagen der Wiener Grünen fest.

Hora: "Tatsache ist, dass von der Tarifänderung mit 1. Juli Jahreskarten, Monatskarten und Wochenkarten nicht betroffen sind. Auch die Wiener Einkaufskarte, die 24-Stunden-Wien-Karte, die 48-Stunden-Wien-Karte und die 72-Stunden-Wien-Karte bleiben preislich völlig unverändert. Selbiges trifft auch auf den Seniorenfahrschein für 2 Fahrten sowie für Fahrscheine, die von den KundInnen direkt im Fahrzeug gekauft werden, zu. Auch bei den Tickets für Studierende, SchülerInnen und Lehrlinge wird sich überhaupt nichts ändern", führte Hora weiter aus. Ebenso sei dies bei den Mobilpass- und SozialpassbesitzerInnen der Fall, sie könnten auch weiterhin die ermäßigte Monatsnetzkarte um 15,20 Euro wie gewohnt in Anspruch nehmen, stellte der Gemeinderat klar. Lediglich der Einzelfahrschein (bzw. die daraus abgeleiteten Streifenkarten) werde im Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) um 10 Cent angehoben. Dies sei deshalb notwendig, so der Mandatar, weil es sonst zu einem gespaltenen VOR-Tarif zwischen Wien und dem Wiener Umland mit allen seinen Nachteilen für die die Stadtgrenze querenden Fahrgäste kommen würde. Da die ÖVP kürzlich einen SP-Antrag im niederösterreichischen Landtag nach Aussetzung der VOR-Tarifanhebung nicht einmal zur Abstimmung zugelassen habe, müsse Wien um die VOR-Tarifeinheit zu wahren, bedauerlicherweise bei der Erhöhung des Preises für den Einzelfahrschein mitziehen.

Hinsichtlich der von den Grünen präsentierten, auf einem besonders niedrigen Sample basierenden Umfrage mit der Quasi-No-Na-Frage, ob die WienerInnen niedrigere Tarife wünschten, meinte Hora, dass die von den Grünen daraus gewonnenen Erkenntnisse klar in Widerspruch zu der soeben veröffentlichten Untersuchung des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) - eine den Grünen nicht unbekannte Organisation - stünden. Hora: "Die unabhängige, penible Untersuchung hat ergeben, dass bei der Benützung der Öffis die Wienerinnen und Wiener haushoch sowohl im Vergleich mit den anderen Bundesländern als auch Städten extrem weit voraus an der Spitze liegen. Dies ist kein Zufall, sondern das Ergebnis des attraktiven öffentlichen Verkehrsangebotes in der Bundeshauptstadt und der fairen Tarife der Wiener Linien. Auch Lebensqualitätsstudien heben nahezu unisono das ausgezeichnete öffentliche Verkehrsangebot in Wien hervor, betonte Hora.

"Die Wiener Linien bieten ein umfassendes, attraktives Angebot, auf das sich die WienerInnen auch und gerade in den jetzt wirtschaftlich schwierigen Zeiten verlassen können. Daher ist die heutige Aktion der Wiener Grünen nichts anderes als ein Vorwahlgeplänkel. Von solch einem Versuch der billigen grünen Effekthascherei haben die Fahrgäste der Wiener Linien aber rein gar nichts", schloss Hora. (Schluss)

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