Fünf Freunde für die Dreiländer-Schi-WM

LH Dörfler stellte mit Bürgermeistern Zerjav, Carlantoni und Krenn sowie mit Schilegende Franz Klammer die "senza confini"-Idee bei Sportjournalisten-Tagung vor

Klagenfurt (LPD) - Die Vereinigung der Österreichischen Sportjournalisten, "Sports Media Austria", tagt derzeit in Bad Kleinkirchheim. Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler nutzte diese Gelegenheit, um den Medienleuten die Idee der Dreiländer-Schi-WM "senza confini" näher vorzustellen. Mit dabei waren auch die Bürgermeister der drei Austragungsorte Bad Kleinkirchheim (Kärnten), Tarvis (Friaul-Julisch Venetien) und Kranjska Gora (Slowenien) sowie Kärntens Schi-Kaiser Franz Klammer. "Wir sind fünf Freunde, die die gemeinsame WM-Bewerbung tragen", meinte Dörfler.

Der Landeshauptmann erklärte, dass man 2012 eine Trainingsbewerbung für die WM 2015 abgeben werde. 2014 wolle man sich für die WM 2017 bewerben und sehe hier gute Chancen für den Zuschlag. Dörfler verwies auf positive Gespräche mit den FIS-Verantwortlichen, die heuer im Juni im schweizerischen St. Moritz fortgesetzt werden sollen. "Wir fürchten uns auch nicht vor möglichen Mitbewerbern, auch nicht vor Cortina", betonte der Landeshauptmann. Mit den italienischen Regionspräsidenten Renzo Tondo und Giancarlo Galan habe man nämlich ausgemacht, sich nicht gegenseitig bei den Bewerbungen zu konkurrieren. Dörfler erwartet sich von der Dreiländer-Schi-WM großen Nutzen für alle Beteiligten. Zu den Kosten meinte er, dass die Bewerbungskosten gedrittelt werden sollen, jene für Infrastrukturmaßnahmen werde jede Region für sich tragen. "Wir wollen mit der gemeinsamen WM den Schisport und unsere Schiidole wie Franz Klammer und Jure Kosir präsentieren", meinte Dörfler und erteilte "großen Masseninszenierungen" eine klare Absage.

Der Landeshauptmann konnte in der Pressekonferenz auch eine neue Idee vorstellen. Sie wurde gestern, Montag, im Rahmen seines Empfanges zur "Sports Media Austria"-Tagung geboren: "Wir wollen uns bei der FIS für ein Weltcupfinale in unserer Dreiländer-Region bewerben. Dieses könnte vielleicht schon 2014 über die Bühne gehen."

Der Bürgermeister von Kranjska Gora, Jure Zerjav, sagte, dass sein Ort für die WM gerüstet sei. 2011 werde in Kranjska Gora zum 50. Mal ein Weltcuprennen gestartet und die Touristiker würden 500.000 Nächtigungen im Jahr zählen. Zerjav hat als früherer Trainer der slowenischen Langlaufnationalmannschaft zudem ausgezeichnete Kontakte zum slowenischen Schiverband. Amtskollege Renato Carlantoni verwies auf die Tarviser Erfahrungen durch die Universiade 2003 und zwei Weltcuprennen. Der Bad Kleinkirchheimer Bürgermeister Matthias Krenn stellte die beiden Weltcupabfahrten seines Ortes vor, die sommer- und wintertauglich seien. Er will die trilaterale Zusammenarbeit mit den beiden Nachbargemeinden auch auf wirtschaftlicher Basis vertiefen. Schilegende Franz Klammer stellte allen drei Austragungsorten und ihren Schipisten ein gutes Zeugnis aus: "Sie sind absolut Weltcup-und WM-würdig."

Die Sportjournalisten konnten sich von Kranjska Gora, Tarvis und Bad Kleinkirchheim auch noch auf einer Pressefahrt mit dem Landeshauptmann und den Bürgermeistern ein genaues Bild machen.

Infos zur Sportjournalisten-Tagung unter www.sportsmediaaustria.at
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