Amon zu AK-Wahlen: Erfreuliches Ergebnis in wirtschaftlich unerfreulicher Gesamtsituation

Tumpel sollte über personelle Konsequenzen nachdenken

Wien, 19. Mai 2009 (ÖVP-PK) „Das ist ein außerordentlich erfreuliches Ergebnis in einer wirtschaftlich unerfreulichen Gesamtsituation“, so ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon im Zuge einer Pressekonferenz zum Ausgang der AK-Wahlen. Bundesweit verzeichnet der ÖAAB einen Zugewinn von sechs Mandaten. „Das zeigt, dass der ÖAAB nicht nur im Bereich des öffentlichen Dienstes sehr erfolgreich ist, sondern auch bei den Mitgliedern der Arbeiterkammer, also den ASVG-Versicherten“, so Amon. Der Abstand zur FSG und damit zur SPÖ konnte ebenfalls deutlich verringert werden, die Freiheitlichen Arbeitnehmer liegen abgeschlagen auf dem dritten Platz. ****

In Vorarlberg konnte die absolute Mehrheit zurück gewonnen werden, in Tirol wurde sie weiter ausgebaut. „In Wien gehen wir nach Auszählung der Briefwahlkarten von einem kleinen Plus aus und haben die FPÖ erfolgreich mit einem klaren Respektabstand am dritten Platz gehalten“, erklärte Amon. Die FPÖ konnte gesamt nur ein Drittel der ÖAAB-Stimmen erreichen. Leichte Verluste gab es in Kärnten, Salzburg und dem Burgenland.

Zur Wahlbeteiligung von nur 43,3 Prozent meint der ÖAAB-Generalsekretär, diese bleibe der große Wehrmutstropfen. „Man wird sich überlegen müssen, eine umfassende Diskussion im Schoße der Arbeiterkammer zu beginnen, wie das Wahlrecht demokratischer, offener und sinnvoller gestaltet werden kann“, so Amon. Wie die niedrige Wahlbeteiligung zeige, sei ein Wahlprozedere, das sich über ein halbes Jahr erstreckt, nicht sinnvoll.

Zum herben Verlust der FSG und damit der SPÖ meint Amon, „diese ist regelrecht abgestürzt“. „Der FSG fehlt es an jeder Glaubwürdigkeit. Denn wenn man sich einerseits zur Sozialpartnerschaft bekennt, dann kann man nicht aus taktischem Kalkül, während aufrechter Lohnverhandlungen auf der Strasse zu angeblichen Nulllohnrunden - die überhaupt nie zur Diskussion gestanden sind - demonstrieren“, so Amon. Die FSG ist unglaubwürdig und die Wählerinnen und Wähler erkennen das auch.

„AK-Chef Tumpel wird sich genau überlegen müssen, wie auf so ein Debakel angemessen zu reagieren ist. Ich hoffe, dass ihm Kolleginnen und Kollegen der sozialdemokratischen Arbeitnehmervertreter einen wohlmeinenden Rat geben werden, und er dann auch ernsthaft über personelle Konsequenzen im Bezug auf seine Person nachdenkt“, so der ÖAAB-Generalsekretär abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0003