Grüne Wien präsentieren market-Umfrage: WienerInnen stellen SPÖ- Verkehrspolitik schlechtes Zeugnis aus

Drei Viertel aller Öffi-NutzerInnen wünschen Entlastungen - Vor allem die Jugend nutzt Öffis und will Preissenkungen

Wien (OTS) - Eine von den Grünen Wien beim Linzer market-Institut in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage unter 500 WienerInnen hat ergeben, dass drei Viertel aller NutzerInnen der Öffentlichen Verkehrsmittel finanzielle Entlastungen wünschen. Bei der gesamten Wiener Bevölkerung beträgt dieser Wert 69 Prozent. Über 60 Prozent der Öffi-NutzerInnen zeigen sich sehr verärgert beziehungsweise verärgert über die Preiserhöhungen. "Die Wienerinnen und Wiener stellen der SPÖ-Verkehrspolitik ein schlechtes Zeugnis aus. Die Umfrage zeigt, dass die Stadt Wien mit den Preiserhöhungen für die öffentlichen Verkehrsmittel am falschen Weg ist", so die Klubobfrau der Grünen Wien, Maria Vassilakou.

Besonders interessant sind die WienerInnen, die die Öffis mehrmals pro Woche nutzen. 76 Prozent dieser Gruppe wünschen sich Entlastungen. Diese Gruppe ist genau jene, die Streifen-karten beziehungsweise Einzelfahrscheine benutzt, die von den aktuellen Preiserhöhungen betroffen sind. "Die Wiener SPÖ vertreibt mit solchen Maßnahmen die KundInnen der Wiener Linien, denn genau diese Gruppe trifft die jetzige Preiserhöhung. So wird der Anteil an Öffi-FahrerInnen in Wien nicht steigen", so Vassilakou.

Die Umfrage zeigt, dass die NutzerInnen der Wiener Linien ein besseres und billigeres Angebot wünschen. Die Preisfrage bei den Öffis beschäftigt offenbar vor allem Jugendliche und junge Erwachsene. 73 Prozent der 16-30jährigen wünschen sich billigere Öffis, 62 Prozent dieser Bevölkerungsgruppe zeigen sich verärgert bzw. sehr verärgert über die Preiserhöhung. Ebenfalls Thema sind die Preiserhöhungen in den Außenbezirken. Beispielsweise wünschen sich im Außenbezirk Nordwest 81 Prozent der Bevölkerung Entlastungen, in den anderen Außenbezirken weit über 60 Prozent. Die Grünen Wien werden deshalb ein neues, vereinfachtes Tarifmodell für die Wiener Linien vorlegen. "Wenn wir ein Wien ohne Verkehrshölle genießen wollen, wie es etwa an manchen Wochenenden der Fall ist, führt kein Weg an preiswerteren und besseren Öffis vorbei", so Vassilakou abschließend.

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