Allianz Österreich in Q1/2009: Weniger Schäden, kerngesunde Bilanz

Wien (OTS) - Mit einer Verdoppelung des versicherungstechnischen Ergebnisses im Geschäftsfeld Schaden-/Unfallversicherung und einem gegen den Markttrend deutlichen Prämienzuwachs in der Lebensversicherung legt die Allianz eine erfreuliche Bilanz über das erste Quartal 2009.

Die Allianz in Österreich hat den eingeschlagenen Sicherheitskurs erfolgreich fortgesetzt: "Wir verfügen über ein kerngesundes Geschäft und sind für das schwierige Marktumfeld gut gerüstet", kommentiert Allianz Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfram Littich das Quartalsergebnis.

Solide im Kerngeschäftsfeld Schaden-Unfall

Das versicherungstechnische Ergebnis im Bereich Schaden-Unfall konnte von 2,9 Millionen Euro im ersten Quartal 2008 auf aktuell 6,1 Millionen Euro mehr als verdoppelt werden. Die Prämieneinnahmen im Bereich Schaden-Unfall blieben mit einem Rückgang von 1,5 Prozent auf 209,9 Millionen Euro gegenüber 213,2 Millionen Euro relativ stabil. Dank eines im ersten Quartal insgesamt günstigen Schadenverlaufs sind die Aufwendungen dabei um 7,2 Prozent auf 128,8 Millionen Euro zurückgegangen. Die Krankenversicherung verbuchte erneut einen Zuwachs: Die Prämien legten um 5,2 Prozent auf 10,5 Millionen Euro zu, die Aufwendungen für Versicherungsfälle beliefen sich auf 6,9 Millionen Euro und stiegen damit im Jahresabstand um 6,5 Prozent.

Stark in der Lebensversicherung

Erneut stark gestaltete sich der Prämienverlauf in der Lebensversicherung: Mit einem Plus von 9,0 Prozent auf 117,5 Millionen Euro konnte die Allianz den Markt hinter sich lassen, der um 7 Prozent geschrumpft ist. Dies ist vor allem auf deutlich gestiegene Einmalerläge zurückzuführen. Insgesamt wurden im Bereich Leben Leistungen in der Höhe von 90,2 Millionen Euro erbracht und damit um 7,9 Prozent mehr als im ersten Quartal 2008.

Über alle Geschäftsbereiche gerechnet, stieg die abgegrenzte Bruttoprämie gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um 2,1 Prozent auf 337,9 Millionen Euro.

Combined Ratio auf Zielkurs

Das finanztechnische Ergebnis unterstreicht die anhaltend vorsichtige Veranlagungsstrategie der Allianz in einem schwierigen Marktumfeld. Investiert wird schwerpunktmäßig in Anleihen, die Aktienquote lag zum Ende des ersten Quartals bei etwa einem Prozent und das finanztechnische Ergebnis bei 2,1 Millionen Euro nach 19,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) betrug 17,6 Millionen Euro nach 33,1 Millionen Euro im ersten Quartal 2008.

Die Combined Ratio ist auf Zielkurs: Nach 97,1 Prozent im ersten Quartal 2008 liegt sie aktuell bei 95,3 Prozent. "Bei einem normalen Schadensverlauf sind wir zuversichtlich, unsere Wunschmarke von unter 94 Prozent zu erreichen", prognostiziert Littich.

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