Rudas: "Wir brauchen eine gerechte Verteilung"

ArbeitnehmerInnen dürfen nicht betroffen sein - Hannes Swoboda Garant für Umsetzung von gerechter Verteilung in Europa

Wien (SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas betonte heute, Dienstag, im Nationalrat: "Natürlich haben wir ein ungerechtes System in Österreich, wenn sich die reichsten 0,1 Prozent zehn Prozent des Vermögens teilen und sich die 40 Prozent der Ärmsten auch zehn Prozent des Vermögens teilen, kann man nicht sagen, es ist alles in Ordnung." Daher sei klar, dass "wir eine gerechte Verteilung brauchen". Die SPÖ habe dafür eine mit ExpertInnen besetzte Strategiegruppe eingesetzt, die eine gerechte Verteilung "pragmatisch" bespreche. Völlig klar sei hier: "Keine Strukturänderung und keine Diskussion darf auch nur einen einzigen österreichischen Arbeitsplatz gefährden. Die SPÖ ist dafür die Garantin. Und die ArbeitnehmerInnen dürfen nicht betroffen sein, der Mittelstand darf nicht schon wieder zur Kasse gebeten werden", bekräftigte Rudas. ****

Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin machte weiters deutlich, dass eine gerechte Verteilung auch europäisch zu besprechen und umzusetzen sei. Daher sei der 7. Juni so entscheidend und SPÖ-EU-Spitzenkandidat Hannes Swoboda sei Garant dafür, dass in Europa und im Europäischen Parlament für die Umsetzung einer gerechten Verteilung und für eine Finanztransaktionssteuer gekämpft werde. "Ein gerechtes Österreich braucht eine gerechte Europäische Union", daher gelte es, gemeinsam für eine hohe Wahlbeteiligung bei den EU-Wahlen zu kämpfen, so Rudas. "Niemand darf in der Diskussion vergessen, dass es um österreichische Arbeitplätze geht."

Bei der Diskussion zum Thema Verteilungsgerechtigkeit "brauchen wir keine Schnellschüsse und Fleckerlteppiche", so Rudas, die betonte: "Verändern wir das System als Ganzes und nicht mit Fleckerlteppichen". Wenn es in einem der reichsten Länder Europas, nämlich in Österreich, auch nur einen einzigen Menschen gibt, der arm ist, könne man nicht sagen, es ist alles in Ordnung. "Machen wir Österreich gemeinsam gerechter, sind wir offen für Vorschläge, egal von wem sie kommen. Gerechtigkeit muss unser aller Ziel sein", so Rudas abschließend. (Schluss) mb

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