Rosenkranz: ORF-Skandal im Parlament - Präsidentin soll gegen FPÖ instrumentalisiert werden

Wien (OTS) - "Einen unglaublichen ORF-Skandal haben die Freiheitlichen heute im Parlament aufgedeckt", berichtete der FPÖ NAbg. Dr. Walter Rosenkranz. In einem der FPÖ zugespielten e-Mail an die Nationalratspräsidentin werde diese indirekt von einem ORF-Reporter aufgefordert die Kampagne gegen den Rechtsruck - gemeint die FPÖ - "weiter zu drehen".

Dies, so Rosenkranz, zeige einmal mehr, wie schamlos im öffentlich rechtlichen Rundfunk, der mit den Beiträgen aller Österreicher finanziert werde, gegen die FPÖ kampagnisiert werde. Der betreffende Redakteur - Robert Wiesner - sei bereits öfter mit tendenzieller Berichterstattung gegen die Freiheitlichen aufgefallen, sagte Rosenkranz, der ORF-Generaldirektor Wrabetz aufforderte sich zu überlegen, ob es mit der objektiven Berichterstattung des öffentlich rechtlichen Rundfunks vereinbar sei, derartig motivierte Politsöldner in seinen Diensten zu belassen.

Dass ORF-Redakteure quasi eine Gebrauchsanweisung an die Nationalratspräsidentin richten, wie sie am besten gegen die Freiheitlichen mobil machen könne, ist ein Medienskandal der Sonderklasse, so Rosenkranz. Die FPÖ werde genau beobachten, welche Auswirkungen das Mail auf den Auftritt Prammers im heutigen Report habe.

Das Mail im Wortlaut:

"Liebe Barbara,
Robert Wiesner/Report plant für nächsten Dienstag einen Beitrag zu Ebensee, SORA-Studie, Rechtsruck etc. und hätte Dich gerne dabei. Er möchte die Debatte klarerweise weiterdrehen, sprich: Du solltest etwas sagen, was über das Bisherige hinausgeht, etwas "Überraschendes". Dass Du Kritik übst, Besorgnis äußerst, mehr politische Bildung forderst, sei ok und mache Dich in dieser Frage kompetent.
Ich denke, es ist erfreulich, dass Du bei diesem Thema erste moralische Adresse bist. Diese Rolle gilt es zu festigen und auszubauen. Wir sollten etwas anbieten, das die Sache auf den Punkt bringt und für Aufmerksamkeit sorgt - etwas Geniales halt."

"Mit Spannung erwarten wir, ob Prammer etwas ‚Geniales‘ und über das Wochenende ‚überraschendes‘ eingefallen ist, ob sie sich ‚kompetent‘ machen konnte und ob es ihr gelingt die Debatte weiterzudrehen", schloss Rosenkranz.

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