FPÖ spricht sich für einen Sitzplatz pro Kind in Schulbussen aus

Hofer: Zählregel in Schulbussen auf 1:1 umändern

Wien (OTS) - Von 2000 bis 2007 gab es insgesamt 224 Unfälle mit Schulbussen, bei denen 416 Schüler verletzt wurden. "Die hohe Zahl der Verletzten ist unter anderem auf die nicht zufriedenstellende Zählregel von Schulbussen zurückzuführen", zeigt sich der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Norbert Hofer von der bisherigen Zählregel wenig begeistert und erläutert diese: "Bisher zählen bei der Berechnung der Anzahl der Personen, die mit einem Omnibus oder Omnibusanhänger im Kraftfahrlinienverkehr befördert werden, drei Personen unter 14 Jahren wie eine Person, was dazu führte, dass sich im Schulbusverkehr lange Zeit drei Kinder unter 14 Jahren unangegurtet auf zwei Plätzen drängen konnten."

Die FPÖ möchte diesen Umstand ändern und eine 1:1 Zählregel gesetzlich verankern. "In den letzten Jahren gab es mehrfach Änderungen bezüglich der Zählregelung bei Omnibussen, doch diese Änderungen sind nur halbherzig erfolgt und es war bisher nicht möglich, eine grundsätzliche Zählregel 1:1 umzusetzen", kritisiert Hofer.

"Wir haben daher im Nationalrat beantragt, dass bei der Berechnung der Anzahl der Personen, die mit einem Omnibusanhänger im Kraftfahrlinienverkehr befördert werden, nur Kinder unter drei Jahren nicht gezählt werden", schließt Hofer.

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