MAK-Schindler Stipendien vergeben

Wien (OTS) - Am 18. Mai 2009 wählte eine internationale Jury im Rahmen des seit 1995 bestehenden MAK-Schindler-Stipendiatenprogramms (Artists and Architects-in-Residence Program) unter den zahlreichen Einreichungen insgesamt acht Personen aus, die jeweils sechs Monate in den Mackey Apartments in Los Angeles verbringen und ihre eingereichten Projekte realisieren werden. Die vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur gemeinsam mit dem MAK -Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst gemeinsam vergebenen Stipendien richten sich an freischaffende Künstler, Architekturstudenten
(2. Studienabschnitt) und Diplomabsolventen der Studienrichtung Architektur.

Ein Hauptanliegen des Stipendiatenprogramms ist es, junge Künstler und Architekten/Studenten individuell zu fördern und neue, grenzüberschreitende Synergien zu schaffen. Innovationen in Kunst und Architektur werden sowohl durch experimentelle Zugangsweisen als auch mittels praxisorientierter Projekte untersucht.

Unter den eingereichten Projekten prämierte das internationale Juryteam Jörg Heiser, Chefredakteur FRIEZE, Berlin, Peter Noever, Direktor MAK, Rudi Stanzel, Künstler, Wien, Gijs van Tuyl, Direktor Stedelijk Museum, Amsterdam, Yansong Ma, Architekt, folgende Architekten und Künstler:

Kategorie Architektur

5. Oktober 2009 - 19. März 2010:
Tobias Klauser (Schweiz)
Edmund Ming Yip Kwong (Kanada)

5. April - 17. September 2010:
Markus Zeber (Österreich)
Zameer Basrai (Indien)

Ersatz:
Uri Wegman (Israel)
Josef Saller und Heribert Wolfmayr, heri&salli (Österreich, Österreich)

Kategorie bildende Kunst
5. Oktober 2009 - 19. März 2010:
Stephan Lugbauer (Österreich)
Marusa Sagadin (Österreich)

5. April - 17. September 2010:
Sarah Ortmeyer und Felix Burrichter, BURRICHTER-ORTMEYER (Deutschland, Deutschland)
Mandla Reuter (Deutschland)

Ersatz:
Jan Timme (Deutschland)
Roberta Lima (Brasilien)

Aus einer Rekordzahl von 179 eingereichten Projekten aus 33 Ländern wurden einstimmig je vier Projekte aus den Bereichen Architektur und Bildende Kunst, sowie jeweils zwei Ersatzprojekte ausgewählt.

Unter den Einreichungen künstlerischer Positionen fanden sich sowohl sehr entwickelte konzeptuelle Neuansätze als auch konkrete Untersuchungen zu medialen und urbanen Kontexten. Bei der getroffenen Auswahl architektonischer Ansätze gab es eine ähnliche Konstellation:
Grundsatzüberlegungen zu modularen Bauweisen standen praxisbezogene und sozial orientierte Auseinandersetzungen mit dem Bauen gegenüber. Die auf Los Angeles bezogenen Projektvorschläge enthielten vielversprechende Ideen wie etwa die Realisierung einer Sitcom, ein interdisziplinäres Magazinprojekt sowie eine temporäre Pavillonarchitektur.

Einreichungen, die keinen in der Ausschreibung geforderten spezifischen Projektvorschlag enthielten, wurden bei der Auswahl der Stipendiaten nicht berücksichtigt.

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